News

LOKAL

50 Mio. Euro für Sicherheitsausbau der S 37

13.11.2013
LR Köfer: Asfinag investiert 50 Mio. in den Abschnitt Klagenfurt - St. Veit - Großer Erfolg für Kärnten
Wie Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer in der Pressekonferenz heute, Mittwoch, bekannt gab, wurde nach Gesprächen mit ASFINAG-Vorstand Alois Schedl, ASFINAG Geschäftsführer Alexander Walcher und dem zuständigen Projektleiter Franz Gruber der Sicherheitsausbau an der Schnellstraße S 37 fixiert.

Nach derzeitigem Verhandlungsstatus wird das Projekt S 37 in zwei Abschnitte unterteilt. Für den „Abschnitt Süd“ zwischen Klagenfurt und St. Veit investiert die ASFINAG im Zeitraum von 2015 bis 2020 rund 50 Mio. Euro in den Sicherheitsausbau. Dieser beinhaltet die Verbreiterung und Sanierung inklusive Betonleitwand-Mitteltrennung. Der Straßenquerschnitt wird von 12,5 m auf 17,1 m verbreitert. Das derzeit bestehende LKW-Überholverbot bleibt auch nach dem Sicherheitsausbau aufrecht.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Verhandlungen, die sehr konstruktiv und lösungsorientiert stattgefunden haben. Wir werden im Sinne der Bevölkerung, der Verkehrssicherheit und der Umwelt das bestmögliche Konzept umsetzen“, sagte Köfer. Er freue sich, dass die langwierige Diskussion nun ein Ende habe.

Vom ursprünglichen Wunsch, den „Abschnitt Nord“ von St. Veit bis zur Landesgrenze Friesach zu bemauten, habe Schedl im Gespräch mit Köfer vollinhaltlich Abstand genommen. Die ASFINAG entspreche damit dem Bestreben der Bürgerinitiativen und der Landesregierung mit dem Planungsstopp für einen Vollausbau der S37 bis zur Landesgrenze. An einer sicheren Lösung in Pöckstein werde aber weiterhin gearbeitet, so Köfer.

„Ich freue mich sehr über die verbindlichen Zusagen von Schedl, der mir versichert hat, dass der notwendige Beschluss des Vorstands nur ein reiner Formalakt ist. Dann wird das Projekt in den Bauplan der ASFINAG aufgenommen“, so Köfer.

Im Zuge des Gesprächs wurden auch die viel diskutierte Anschlussstelle Lendorf thematisiert. Um diese endlich entschärfen zu können, habe man sich mit der ASFINAG für die Umsetzung einer T-Kreuzungs-Variante entschieden. Diese werde rund 2,8 Mio. Euro kosten, so der Landesrat.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Zajic/Brunner