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Sloweniens Umwelt- und Landwirtschaftsminister in Kärntner Landesregierung

22.11.2013
LH Kaiser, LR Waldner u. LR Holub empfingen Minister Dejan Židan zu Arbeitsgesprächen
Der Landwirtschafts- und Umweltminister der Republik Slowenien, Dejan Židan, war heute, Freitag, zu Besuch in der Kärntner Landesregierung. Es gab ein gemeinsames Arbeitsgespräch mit Landeshauptmann Peter Kaiser sowie Agrarlandesrat Wolfgang Waldner und Umweltlandesrat Rolf Holub und auch ressortbezogene Einzelgespräche. Der Minister, der für den herzlichen Empfang dankte, wurde begleitet von Staatssekretär Boris Jesih, Botschafter Andrej Rahten, der Generalkonsulin Dragica Urtelj, Vladimir Čeligoj, Sekretär für internationale Zusammenarbeit, und Mitja Bricelj, zuständig für den Wasserbereich im slowenischen Ministerium. Ebenfalls anwesend war Landesamtsdirektor Dieter Platzer.

Der Landeshauptmann und der Minister betonten die Wichtigkeit gemeinsamer Initiativen auf staatlicher wie auch auf interregionaler Ebene. Kaiser erinnerte, dass er in seiner neuen Funktion als Landeshauptmann bei seinen ersten Besuchen in Slowenien auch gleich die neuen Beziehungen und das Potential des Kontaktkomitees im Hinblick auf den Nachbarn Slowenien angesprochen habe.

Beim heutigen Arbeitsgespräch kam man überein, dass man das Kontaktkomitee mit allfälligen Untergruppen aktivieren wolle und jedenfalls pragmatisch nach Prioritäten vorgehen wolle. Ein erstes gemeinsames Treffen soll im Februar 2014 in Bled stattfinden, wurde angekündigt.

Der Minister begrüßte auch den Vorschlag des Landeshauptmanns, auch die Steiermark in die Gespräche und Kooperationen einzubinden. Vorrangige Themen seien die Wasserwirtschaft, die Luftreinhaltung sowie die Landwirtschaft, so der Minister. Sein Ministerium sei ähnlich umfassend dem Lebensministerium in Österreich organisiert. Wie Kaiser sagte, sei das heutige Arbeitsgespräch ein wichtiger Schritt hin zu näherer Zusammenarbeit. Unter anderem würden dabei auch die Auswirkungen des Hochwassers in Lavamünd vor einem Jahr besprochen, um daraus Lehren für die Zukunft ziehen zu können.

Die Kooperation werde auch in enger Abstimmung mit der noch neu zu bildenden Bundesregierung bzw. den betreffenden Ministerien erfolgen. Weiters teilte Kaiser mit, dass die gesamte Landesregierung ihre Bereitschaft unterstrichen habe, mit Slowenien bzw. den jeweiligen Ressorts zusammenzuarbeiten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Foto: LPD/Eggenberger