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Kärnten im Bereich Forschung & Entwicklung top

26.11.2013
COMET-Bundesländerrunde tagt seit gestern in Pörtschach. Schlussphase der laufenden K1-Zentren-Ausschreibung. CTR AG und Kompetenzzentrum Holz GmbH spielen in der höchsten Liga mit
„Das COMET-Programm liefert auf Grund seiner Qualität und der eingesetzten Forschungsmittel einen signifikanten Beitrag zur österreichischen Forschungsquote. Kärnten liegt mit aktuell 2,8 Prozent des BIP auf dem ausgezeichneten dritten Rang im Bundesländerranking“, so LHStv. Gaby Schaunig in ihrer Funktion als Technologiereferentin des Landes Kärnten im Zuge ihrer Begrüßung bei der COMET-Bundesländerrunde im Werzer`s Hotel Resort Pörtschach am Wörthersee gestern, Montag.
„Auch wenn es in den kommenden Jahren ein sehr restriktives Landesbudget geben muss, werden die Bereiche Bildung sowie Forschung & Entwicklung von Kürzungen ausgenommen“, so Schaunig.

Das Programm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) fördert Forschungszentren auf höchstem Niveau und ist ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Innovationssystems. COMET vernetzt die besten Köpfe aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das Programm ist deshalb so erfolgreich, weil es eine große Unterstützung aller beteiligten Partner erfährt: BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), BMWFJ (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend), FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), die neun Bundesländer sowie Unternehmen und wissenschaftliche Partner.

Es gibt drei Programmlinien (K2-, K1- und K-Projekte), die sich im Wesentlichen in der Höhe des jährlichen Fördervolumens und der Laufzeit der Vorhaben unterscheiden. Seit dem Start des COMET-Programms im Sommer 2006 wurden im Zuge von Ausschreibungen bis dato 118 Projektanträge eingereicht und 56 bewilligt, davon sieben mit Kärntner Beteiligung (zwei K1-Zentren und fünf K-Projekte) bzw. mit Forschungsstandorten in Kärnten.

K1-Zentren sind die CTR Carinthian Tech Research AG in Villach im Bereich intelligente Sensorik, optische Systemtechnik und Mikrosystemtechnik sowie die Kompetenzzentrum Holz GmbH mit Standorten in St. Veit/Glan und Linz im Bereich der Holzforschung. K-Projekte sind ECO-COOL (hocheffiziente Haushaltskühlgeräte), FLIPPR (Ressourceneffizienz bei der Zellstofferzeugung), Focus_STS (Holzmassivbauweise mit Brettsperrholz), IPOT (intelligente Photovoltaik Modultechnologie) und MPPF (multifunktionale Fassadentechnologien).

K1-Zentren können bei einer Projektlaufzeit von 4+4 Jahren mit einem maximalen Fördervolumen (max. Förderquote 55 % der Projektkosten) von 2,55 Mio. Euro pro Jahr rechnen, K-Zentren (max. Förderquote 45 Prozent) bei einer Laufzeit von 3-5 Jahren mit 0,68 Mio. Euro jährlich, wobei der Finanzierungsschlüssel zwischen Bund und Land im Verhältnis 2:1 erfolgt.
In der letzten K-Projekte Ausschreibung im Jahr 2013 wurden zwei weitere Projekte mit Kärntner Beteiligung eingereicht, die Panelsitzung findet im Frühjahr 2014 statt.

Aktuell bewerben sich für die laufende K1-Zentren-Ausschreibung das CTR und das Kompetenzzentrum Holz für einen Förderungszeitraum von 2015 -2022. Bei der einmal pro Jahr stattfindenden Bundesländerrunde kommt es zum Erfahrungsaustausch aller beteiligten Fördergeber und zur Präsentation der Forschungsstrategien der Länder, wodurch die strategische Weiterentwicklung des Programms gewährleistet wird.

Nähere Infos bei: Ing. Robert Raindl, KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds, Völkermarkter Ring 21-23,
9020 Klagenfurt am Wörthersee


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig