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POLITIK

Kärnten: Investitionen schaffen und sichern Arbeitsplätze

05.12.2013
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Mit voller Kraft für Beschäftigung und arbeitsplatzsichernde Maßnahmen. 8,2 Mio. Euro Förderung für Kärntner Leitbetrieb sichert Gesamtinvestition von 76,9 Mio. Euro
Die neue Kärntner Landesregierung tut alles, um der durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten hohen Arbeitslosigkeit entgegen zu treten. Erst in der letzten Regierungssitzung wurden Förderungen von insgesamt 8,2 Millionen Euro für die Erweiterung der Bosch Mahle TurboSystems Austria GmbH & Co.KG in St. Michael ob Bleiburg beschlossen und damit eine Gesamtinvestition von 76,9 Millionen Euro fixiert. Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig verweisen auf eine Vielzahl an Maßnahmen, die in den letzten Monaten gesetzt wurden.

„Wir werden die schmerzlichen Auswirkungen der internationalen Krise nicht von Kärnten aus lösen können. Durch Millionen an Investitionen werden aber tausende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen. Parallel dazu schaffen wir es durch Kooperationen, beispielsweise mit dem AMS, und durch die Einrichtung eines flexiblen Insolvenzfonds, Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, möglichst schnell und effizient dabei zu unterstützen, wieder beruflich Fuß zu fassen“, so Kaiser und Schaunig, die betonen, dass jede und jeder Arbeitslose eine bzw. einer zu viel sei.

Gerade deswegen sei es notwendig, die gesetzten Maßnahmen und Investitionen nicht klein zu reden, auch um der Bevölkerung zu signalisieren, dass seitens der Politik sehr viel getan wird. Kaiser und Schaunig verweisen auf das kommunale Bauprogramm, durch das den Kärntner Gemeinden 11 Millionen Euro jährlich für arbeitsplatzintensive Bautätigkeiten zur Verfügung stehen.

Bei einer Förderquote von 25 Prozent wird damit ein Mindestinvestitionsvolumen in der Höhe von 44 Mio. Euro ausgelöst. Davon ausgehend, dass in der Bauwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von rd. brutto 80.000 Euro eine Person ganzjährig beschäftigt werden kann, können mit dem ausgelösten Investitionsvolumen ca. 550 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft abgesichert werden.

Unter Zugrundelegung eines Beschäftigungsmultiplikators von 2,48 (1 Arbeitsplatz in der Bauwirtschaft hängt mit 2,48 Arbeitsplätzen in der Gesamtwirtschaft inkl. der Baubranche selbst zusammen) können demzufolge in der Gesamtwirtschaft ca. 1.360 Arbeitsplätze diesjährig abgesichert werden.

Eine weitere beschäftigungswirksame und arbeitsplatzsichernde Investition seien u.a. 400 Millionen Euro, die die ASFINAG in den nächsten Jahren in Kärnten investiert. Dazu kommen zahlreiche Wirtschaftsinvestitionen wie die über 60 Millionen Euro, die Mondi im Lavanttal investiert sowie 60 Millionen Euro, die Flextronics in eines von weltweit nur drei Innovationszentren in Treibach-Althofen investiert.

„Aufgrund des Auslaufens der EU-Förderperiode 2007-2013 haben noch viele Unternehmen beim KWF Förderungsanträge eingereicht, die größtenteils im Jahr 2013 bzw. 2014 einer Entscheidung durch den KWF bedürfen“, erklärte die Finanzreferentin. Im Jahr 2013 ist aufgrund der eingereichten Anträge (Stichtag Oktober 2013) eine Mittelverwendung von knapp 60 Millionen Euro geplant.

„Durch ihre Förderanträge beweisen die Unternehmer ihr Vertrauen in den Wirtschaftsstandort und sichern Arbeitsplätze in Kärnten“, so Kaiser und Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Schäfermeier/Kohlweis