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Tagung soll Forschung in Virunum vertiefen

07.12.2013
LH Kaiser lud Teilnehmer aus fünf Ländern zum Empfang in den Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung
Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung lud Landeshauptmann Peter Kaiser gestern, Freitag, zum Empfang anlässlich der Tagung „Neue Ergebnisse zum frühen Kirchenbau im Alpenraum“ an der Universität Klagenfurt. Teilnehmer aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Slowenien und Italien nehmen am 6. und 7. Dezember daran teil. Die neuen Erkenntnisse für Virunum sollen dann der internationalen wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt werden.

„Der Empfang im offiziellen Repräsentationssaal der Kärntner Landesregierung soll eine Würdigung ihrer Tätigkeit sein“, sagte der Landeshauptmann. Die Tagung sei ein wesentlicher Impuls für die Forschungen zur spätantiken Kirchengeschichte im Ostalpenraum. „Sie wird neue Erkenntnisse kritisch hinterfragen sowie überprüfen und zu einer Beurteilung dieser kommen“, sagte Kaiser.

Als Land Kärnten sei man intensiv in der Region Alpe Adria tätig. „Es ist sehr wichtig, dass der eigene Horizont nicht an der Landesgrenze stehen bleibt“, so der Landeshauptmann. Die hier praktizierte neue Universitätspartnerschaft von Klagenfurt und Padua sei ein gutes Zeichen für die Zukunft.

Univ.-Prof Karl Strobel von der Abteilung für Alte Geschichte, Altertumskunde und Archäologie bedankte sich im Namen aller Teilnehmer für die Einladung und hofft auf weitere Kooperationen beim Projekt Virunum.

Forschungen in Virunum haben ein bisher unbekanntes großes und frühes Zentrum des Christentums im alpinen Raum aufgedeckt. Die Tagung soll dies in den überregionalen und regionalen Kontext der Entwicklung von christlicher Architektur, Kirchen- und Bischofsbauten sowie der Kirchenstruktur insgesamt einordnen. Die Forschungen in Virunum sind getragen durch eine Kooperation der Universitäten Klagenfurt und Padua unter der Federführung von Univ.-Doz. Heimo Dolenz. Die Tagung soll eine Initialzündung für die Weiterführung und Vertiefung der Forschung in Virunum sein.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig 
Fotos: LPD/Gert Eggenberger