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Morgen ist der Internationale Tag der Menschenrechte

09.12.2013
LH Kaiser: Kärnten geht zukunftsweisende Wege – Müssen lernen, uns in unserem Gegenüber wiederzuerkennen
Morgen, Dienstag, ist der Internationale Tag der Menschrechte. Der 10. Dezember erinnert seit der Verkündung der Deklaration der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1948 daran, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind. „Der 10. Dezember soll uns immer auch daran erinnern, uns bei allen Entscheidungen, vor allem in der Politik, darüber bewusst zu sein, dass sie direkte Auswirkungen auf die Menschen haben. Menschenrechte müssen 365 Tage im Jahr an erster Stelle stehen. Wir müssen verstärkt wieder lernen, uns in unserem Gegenüber wiederzuerkennen und die Bedürfnisse anderer als die eigenen zu begreifen“, betonte heute, Montag, Landeshauptmann Peter Kaiser.

Mit der neuen Regierung wehe in Kärnten auch ein neuer positiver Wind, was die Stärkung der Menschenrechte im Sinne einer existentiellen Grundsicherung anbelange, machte Kaiser auf nur einige Beispiele der jüngsten Vergangenheit aufmerksam. „Durch die höhere Dotierung des Menschenrechtspreises, der am 14. Dezember verliehen wird, soll die Menschenrechtsarbeit einen noch höheren Stellenwert bekommen. Zudem soll durch diese Preisverleihung auch das Menschenrechtsbewusstsein der Kärntner Bevölkerung gestärkt werden“, so Kaiser. Darüber hinaus seien der neu installierte Kärntner Menschenrechtsbeirat und die Erarbeitung eines zukunftsweisenden Integrationsleitbildes weitere wesentliche Beiträge, die solidarische Gesellschaft zu stärken und zu fördern.

Als weiteres Positivbeispiel sei die intensive Integrationsarbeit in Hermagor zu nennen. „Migration wird hier als Chance für die Region begriffen und positiv gelebt, indem kostenlose Sprachkurse für Zuwanderer angeboten werden, die bereits in der Region arbeiten. Die aktive Einbindung der Migranten, auch in das Kultur- und Vereinsleben, stellt eine absolut positive Bereicherung für die gesamte Region dar“, betonte Kaiser, dass Kärnten auch in Zukunft das Gemeinsame vor das Trennende stellen werde.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm