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B83 Kärntner Straße: Baustelle bei Wernberg kurz vor Fertigstellung

09.12.2013
LR Köfer bei Pressetermin: Gesamtbaukosten belaufen sich auf 1,4 Mio. Euro
Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer wird die B 83 Kärntner Straße in Wernberg nach den Asphaltierungsarbeiten ab diesem Freitag freigeben. Die Straße wurde Anfang November wegen der starken Schnee- und Regenfälle zwischen den Ortschaften Lind ob Velden und Kaltschach auf einer Länge von 40 Meter vollständig weggerissen. Heute, Montag, fand ein Pressetermin mit Köfer vor Ort statt.

„Dank der professionellen Bauleitung und des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter vor Ort, die auch an den Wochenenden arbeiteten, war es möglich, trotz aller Widrigkeiten die Baustelle binnen sechs Wochen fertigzustellen. Mit Beendigung der Asphaltierungs- und Bodenmarkierungsarbeiten, die heute begonnen haben, kann die Fahrbahn Ende der Woche für den Verkehr wieder uneingeschränkt freigegeben werden“, teilte Köfer mit.

Die Fahrbahn der B83 wurde in diesem Abschnitt ursprünglich dreispurig geführt und wird laut dem Straßenbaureferenten im Zuge der Markierungsarbeiten auf eine zweispurige Fahrbahn reduziert: „Auf Grund des derzeitigen Verkehrsaufkommens in diesem Abschnitt ist die bergaufführende Überholspur nicht mehr notwendig.“

Bisher wurden an der Katastrophenstelle 300.000 Euro an Sofortmaßnahmen verbaut, um die Fahrbahn provisorisch wieder befahrbar zu machen. Die Asphaltierungs- und Bodenmarkierungsarbeiten werden zusätzliche 400.000 Euro ausmachen. In Summe belaufen sich die Kosten für den gesamten Straßenabschnitt bzw. für den Bau eines umfangreichen Bewässerungssystems entlang der betroffenen Stelle auf etwa 1,4 Mio. Euro.

„An der Katastrophenstelle sind ca. 5.000 bis 6.000 m³ Erdmaterial in Bewegung geraten. Nachdem die Ursache für die Hangrutschung durch Geologen geklärt war, wurde unmittelbar mit den Bauarbeiten begonnen, diese wurden vom zuständigen Straßenbauamt vor Ort koordiniert und überwacht“, erklärte Köfer. Die Bauarbeiten seien umfangreicher gewesen als erwartet, da sie auf Grund massiver Wassereintritte und starker Regenfälle behindert wurden. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um in Zukunft weitere Bewegungen am Hang zu vermieden. Man kann wirklich von Glück reden, dass hier niemand zu Schaden gekommen ist“, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Zajic/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Köfer