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Zweite Tagesstätte für Bezirk Hermagor ab Frühsommer 2014

17.12.2013
LHStv.in Prettner: Qualitativ hochwertige und wohnortnahe Betreuung wird dem Bedarf entsprechend bereitgestellt
Tagesstätten bieten ein sinnvolles wohnortnahes Beschäftigungsangebot für Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Die seit zehn Jahren von der AVS betriebene Tagesstätte im Bezirk Hermagor ist seit Jahren ausgelastet. Der zusätzliche Bedarf an weiteren Angeboten im Bezirk machte eine Lösung notwendig, die gestern, Montag, von Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner und AVS-Geschäftsführer Klaus Harter bei einer Elterninformationsveranstaltung vor Ort präsentiert und diskutiert wurde.

Der zusätzliche Bedarf im Bezirk könne nicht geleugnet werden, die bestehende Tagesstätte sei mehr als ausgelastet, was auch eine Erhebung des Österreichischen Zivilinvalidenverband (ÖZIV) Hermagor ergeben habe, so Prettner. „Da eine Erweiterung der bestehenden Einrichtung nicht möglich ist, die AVS bei der Planung des Pflegeheimes St. Stefan aber bereits die Errichtung einer Tagesstätte mitberücksichtigt hat, kann hier schnell und dem Bedarf entsprechend gehandelt werden.“ Diese Variante könne den Betrieb einer weiteren Tagesstätte bereits im Frühsommer 2014 ermöglichen. Zudem könnten mit der AVS als Betreiber einer weiteren Tagesstätte im Bezirk Hermagor auch Synergien erreicht und genutzt werden.

Von den anwesenden Eltern und Betroffenen gab es großen Anklang für eine zweite Tagesstätte im Bezirk am Standort St. Stefan. „Es war uns wichtig, die Betroffenen bei der Entscheidung für den Standort St. Stefan mit im Boot zu wissen, was sich in den gestrigen Gesprächen deutlich bestätigt hat“, zeigt sich Prettner froh, eine rasche Lösung für den Bezirk Hermagor bereitstellen zu können.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Sternig