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LH Kaiser zu Verkauf der Hypo-Österreich: Wichtiger Schritt für notwendigen Neustart

18.12.2013
400 Mitarbeiter können positiv in Zukunft blicken – Kärnten bleibt größter Kunde der Hypo-Österreich – Neue Bundesregierung muss Verwirrspiel um Hypo International beenden
Als wichtigen Schritt für einen Neustart in eine positive und der Regionalbank entsprechende Zukunft bezeichnet heute, Mittwoch, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser die Zustimmung der Bayern LB zum Verkauf der Hypo-Österreich an die britisch-indische Anadi Financial Holdings.

„Vor allem die 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können nun positiv in die Zukunft blicken“, so Kaiser, der die Tatsache betont, dass das Land Kärnten mit seinen Finanzabwicklungen als größter Kunde immer und nach wie vor zur Bank gestanden sei. „In einem persönlichen Gespräch mit dem neuen Eigentümer Sanjeef Kanoria konnte ich die Bedeutung dieser Tatsache für den Kauf erfolgreich hervorstreichen“, so Kaiser weiter. Er hoffe, dass mit der Zustimmung der Bayern LB nun auch das für den definitiven Verkauf notwendige Closing schnellstmöglich erfolge.

Laut dem Kärntner Landeshauptmann sei die neue Bundesregierung nun gefordert, dass Verwirrspiel rund um die Zukunft der Hypo International durch eine am wenigsten schmerzliche Lösung zu beenden. „Jetzt müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, damit dem Banken- und Wirtschaftsstandort Österreich, aber vor allem den Österreicherinnen und Österreichern, nicht noch mehr Schaden entsteht“, macht Kaiser deutlich. Anstatt darauf zu warten, dass irgendwann wieder eine rein theoretische Diskussion um einen Konkurs aufflamme, sei der neue Finanzminister gefordert, die konkreten Möglichkeiten für eine Form der Bad Bank schneller als seine Vorgängerin zu prüfen und einzusetzen.

„Ich stehe nicht an, mich nochmals bei der Bundesregierung für die Rettung Kärntens und der Hypo durch die Verstaatlichung zu bedanken, die ihre Ursache letztlich in der grenzenlosen Großmannssucht eines meiner Vorgänger und der damaligen Bankverantwortlichen hat. Nichtsdestotrotz erwarte ich, auch zum Schutze des neuen Kärntens, dass die neue Bundesregierung nicht noch mehr Zeit verstreichen lässt. Denn die Uhr der Europäischen Wettbewerbskommission tickt“, verweist Kaiser auf sein ausführliches Gespräch mit Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia im Sommer.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm