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Weinland Kärnten: Rebflächen werden um 100 Hektar aufgestockt

10.01.2014
LR Waldner: Nach Aufstockung der Beihilfen für Weinbauern können nun die Anbauflächen in Kärnten um 100 Hektar ausgeweitet werden. Nationales Weinkomitee gab grünes Licht
Das nationale Weinkomitee hat dem Ansuchen von Agrarlandesrat Wolfgang Waldner nun stattgegeben, womit die Kärntner Weinbauern ihre Anbaufläche um 100 Hektar ausweiten können. „Das Weinland Kärnten kann damit weiter wachsen. Wir sind mit unseren Winzern auf sehr gutem Weg. Sie produzieren Weine in hervorragender Qualität und bereichern das Genussland Kärnten“, sagte der Landesrat heute, Freitag. Mit der Aufstockung der Rebflächen komme man einem dringenden Anliegen der Kärntner Winzer nach.

„Die Aufstockung der Rebflächen kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn die EU hat zudem umfangreiche Beihilfen für den Weinsektor freigegeben. Für ganz Österreich stehen immerhin 13,7 Mio. Euro zur Verfügung“, erklärt Waldner. Wie viel Geld nach Kärnten fließt, hängt von den Einreichungen ab. Gefördert werden die Neuanlage eines Weingartens, die Terrassierungen, die Bewässerung oder Investitionen in die Kellertechnik.

Wie sich das Weinland Kärnten entwickelt hat, belegen die Zahlen. Gab es im Jahr 2000 noch 4 Hektar Rebfläche, sind es 2014 80 Hektar, die nun um weitere 100 Hektar aufgestockt werden können. Seit wenigen Jahren können sieben bis zehn Winzer hauptberuflich Wein produzieren, 85 Winzer stellen staatlich geprüften Qualitätswein her. In Summe zählt man in Kärnten 120 Winzer.


„Die Weinproduktion in Kärnten ist eine Erfolgsgeschichte. Das belegen auch die Prämierungen, die der Kärntner Wein mittlerweile erhält. Die Aufstockung der Rebflächen ist sehr wichtig“, so Waldner. Wurden in den letzten Jahren bis zu 30.000 Flaschen produziert, waren es 2012 bereits 110.000 und 2013 immerhin 170.000 Flaschen. Das Ziel liege laut Weinbauern bei bis zu 750.000 Flaschen Wein, die in Kärnten in einem Jahr produziert werden können. 85 Prozent des produzierten Weins in Kärnten ist Weißwein.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch