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Aufschwung in der Bauwirtschaft stellt sich ein

11.01.2014
LHStv.in Schaunig: Statistischer Monatsbericht über Kärntner Bauwirtschaft im September 2013 bestätigt weitere Zunahme bei Bauaufträgen
Die schwache Konjunktur einerseits und der Rückgang insbesondere bei öffentlichen Bauprojekten wirkten sich negativ auf das Ausmaß der Bautätigkeiten aus. Im Spätsommer 2013 konnte jedoch ein Aufwärtstrend festgestellt werden.

„Nach einem 2,5 prozentigen Zuwachs der Bauumsätze im August 2013 konnte auch im September eine weitere positive Bilanz erzielt werden", teilte heute, Samstag, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig mit. Mit einem nominellen Produktionswert von 110,4 Millionen Euro lag die Bauwirtschaft Kärntens im September 2013 um 5,5 Prozent über dem Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats. „Das gibt Hoffnung, dass sich der lang ersehnte Aufschwung nun doch einstellt", betonte Schaunig.

Analysiert man nach den einzelnen Bausparten, wird deutlich, dass in erster Linie der Hochbau mit einem Anstieg um 11,8 Prozent (Österreich +5,3 Prozent) die positive Gesamtbilanz ermöglicht hatte. Bei den vorbereitenden Baustellenarbeiten wurde sogar ein Zuwachs um 68,6 Prozent erzielt (Österreich + 6,0 Prozent).

Zum Stichtag 30. September 2013 konnte die Kärntner Bauwirtschaft Auftragsbestände im Gegenwert von 882 Millionen Euro vorweisen. „Zum Vergleichswert des Vorjahres errechnet sich daraus ein Anstieg um 19,8 Prozent", verwies Schaunig auf den aktuellen statistischen Monatsbericht der Kärntner Bauwirtschaft. Mit diesem deutlichen Zuwachs, zugleich der dritthöchste im Bundesländervergleich, lebt auch weiterhin die Hoffnung auf eine gute Baukonjunktur in den nächsten Monaten.

Innerhalb der einzelnen Sparten des Hochbaues lagen bei den „Adaptierungsarbeiten" (+ 23,8 Prozent), im „sonstigen Hochbau" (+ 12,9 Prozent) sowie im „Wohnungs- und Siedlungsbau" (+ 11,3 Prozent) beachtliche Steigerungsraten vor.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger