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„Jugend am Werk Kärnten“ wählte neuen Obmann

15.01.2014
LHStv.in Prettner: Berufliche und soziale Integration von Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz wichtiger denn je
Heute, Mittwoch, fand die Generalversammlung von „Jugend am Werk Kärnten“ statt, bei der auch die Wahl eines neuen Obmannes und seines Stellvertreters auf der Tagesordnung stand. Das teilte Kärntens Jugend- und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner im Anschluss an die Sitzung mit. Mit Einstimmigkeit wurde Hans Rehsmann (AMS Klagenfurt) zum neuen Obmann und Markus Schallhas zu seinem Stellvertreter gewählt. „Ich gratuliere dem neuen Obmann und seinem Stellvertreter zu diesem eindeutigen Votum und wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen für diese so wichtigen Aufgaben. Schließlich konnte mit ‚Jugend am Werk‘ eine Institution geschaffen werden, die sich seit 59 Jahren erfolgreich für die berufliche und soziale Integration von jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz einsetzt, was heute wichtiger denn je ist“, betonte Prettner. Rehsmann übernimmt die Obmannfunktion von Johann Schober, der dieser Aufgabe seit 2008 mit großem Erfolg, Verantwortungsbewusstsein und Engagement nachgekommen ist und eine geordnete Haushaltsführung übergeben konnte.

Neben fachlichen Grundkenntnissen in unterschiedlichen Berufsfeldern versucht „Jugend am Werk“ jungen Menschen vor allem einen positiven Zugang zu Arbeit und Beruf zu vermitteln. Den Kursteilnehmenden stehen zur Unterstützung an den Standorten in Klagenfurt, Villach und Wolfsberg die Werkstätten mundART (Küche und Service), artelierArt (Kunstwerkstätte), eigenART (Kreativdesign) und iArt (Multimediadesign) zur Verfügung. In den produktionsorientierten Werkstätten werden von den Jugendlichen unter Anleitung von Fachtrainerinnen und -trainern Produkte hergestellt bzw. Dienstleistungen angeboten, welche auch ein sich steigerndes Maß an Selbstverantwortung abverlangen und so das Selbstbewusstsein der Jugendlichen steigern sollen. „Die Möglichkeit für Jugendliche im Alter zwischen 15 und 25 Jahren, bis zu einem Jahr bei ‚Jugend am Werk‘ Erfahrungen zu sammeln, kann den entscheidenden Anstoß für einen erfolgreichen Eintritt ins Arbeitsleben geben“, lobte Prettner das Engagement.

„Jugend am Werk“ lege seinen Fokus im Training auf drei Hauptbereiche: die Persönlichkeitsbildung, die gesellschaftliche Teilhabe und die Berufsorientierung und treffe damit den Zahn der Zeit, wie Prettner hervorhob. Pro Jahr stehen 160 Plätze zur Verfügung, was je nach Verweildauer der Jugendlichen die Betreuung von rund 250 Burschen und Mädchen jährlich ermöglicht. Laut Jahresbericht, den Geschäftsführerin Elisabeth Niederer vorstellte, konnten im Jahr 2012 beinahe die Hälfte aller teilnehmenden Jugendlichen positiv in den ersten Arbeitsmarkt weitervermittelt werden.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner