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Konstituierende Sitzung des Energie-Masterplan-Beirates

15.01.2014
LR Holub: NGOs und wesentliche Interessensvertretungen werden in Planerstellung und Konzeption eingebunden – Energiepolitische Weichenstellungen können nur gemeinsam erfolgen

Mit der heute, Mittwoch, erfolgten Konstituierung des Energie-Masterplan-Beirats konnte ein wesentlicher Schritt in Richtung Fertigstellung des Kärntner Energie-Masterplans gesetzt werden. Dies gab Energiereferent Rolf Holub nach der konstituierenden Sitzung des Beirats bekannt.

„Der Energie-Masterplan soll ein gemeinsames Projekt der Kärntnerinnen und Kärntner werden. Deshalb war es mir von Anfang an wichtig, die Struktur des Prozesses so aufzusetzen, dass alle wesentlichen Interessensvertretungen aus Politik, Wirtschaft und dem NGO-Bereich in den Energie-Masterplan miteingebunden werden. Ich danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement. Die heutige Sitzung hat gezeigt, dass durchaus verschiedene Interessenslagen bestehen. An der Notwendigkeit einer Kärntner Energiewende und dem Ziel des Ausbaus der erneuerbaren Energien als Wirtschafts- und Arbeitskraftmotor orte ich doch einhellige Zustimmung im Gremium“, erklärte Holub.

Nach der Präsentation des momentanen Zwischenstandes des Energie-Masterplans konnten die Interessensvertreterinnen und Interessensvertreter ihre Beiträge und Rückmeldungen zum Projekt abgeben, die grundsätzlich von sehr positiver Stimmung geprägt waren: „Grundlegende Weichenstellungen, die der Energie-Masterplan für die Zukunft des Bundeslandes vornehmen wird, können nur auf breiter Basis geschaffen und umgesetzt werden, denn sie müssen von allen Vertretungen auch mitgetragen werden. Ich spüre nach der heutigen Beiratssitzung großes Vertrauen in das Projekt“, so Holub.

Auch jede einzelne Kärntnerin und jeder Kärntner kann sich in den nächsten Monaten aktiv über den „EMAP“ informieren und einbringen. Mit Veranstaltungen, die allen Gemeinden angeboten werden, öffnet sich das Projekt gegenüber der Bevölkerung: „Einen solchen Ansatz hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Ein Regierungsprojekt, das nicht von oben herab sondern von unten hinauf entsteht und die aktive Teilnahme der Kärntnerinnen und Kärntner als wesentliches Merkmal aufweist“, zeigte sich Holub vom Erfolg des Energie-Masterplans überzeugt.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger