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Arbeitsgespräch mit Grundeigentümern über Biosphärenpark Nockberge

15.01.2014
LR Ragger: Park soll Modellregion für nachhaltige Entwicklung sein und ist eine Erfolgsgeschichte
„Die von der UNESCO verliehene Auszeichnung Biosphärenpark bringt für die Landwirte in den Kärntner Nockbergen keine Hindernisse bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen. Im Gegenteil: Die nachhaltige Entwicklung des Lebensraums ist dringend erwünscht, sie ist essenzieller Bestandteil dieses Schutzkonzeptes“. Diese Botschaft wollte heute, Mittwoch, der zuständige Referent des Landes LR Christian Ragger allen Grundbesitzern im Biosphärenpark Nockberge nahebringen. Zu diesem Zweck luden er und der Geschäftsführer des Biosphärenparks, Dietmar Rosmman, in Ebene Reichenau Vertreter der Schutzgemeinschaft der Grundbesitzer, der Landwirtschaftskammer, des Alpenvereins und der Naturschutzbehörde zu einem Arbeitsgespräch.

Der Biosphärenpark soll eine Modellregion für nachhaltige Entwicklung sein. „Dazu gehört selbstverständlich auch, dass die Menschen in den Nockbergen Erwerbsmöglichkeiten haben. Die regionale Wertschöpfung ist ausdrücklich erwünscht und die Behörde unterstützt die Land- und Forstwirte dabei“, betonte Ragger.

Die einzige Ausnahme seien großtechnische Erschließungen, welche den Charakter der Kulturlandschaft massiv verändern würden. Der Großteil der Grundbesitzer in den Nockbergen habe dies ohnehin erkannt. Die Arbeitssitzung diente auch dazu, den Zweifel von einigen auszuräumen.

„Die Biosphärenpark Nockberge ist eine Erfolgsgeschichte. Das sah man zuletzt auch an dem überwältigenden Echo einer TV-Dokumentation. An dem Erfolg müssen wir weiter arbeiten“, meinte Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Zeitlinger