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LHStv.in Schaunig eröffnete Agrarmesse Alpen-Adria in Klagenfurt

17.01.2014
Informationsdrehscheibe für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
„Je mehr ein Konsument über die Landwirtschaft weiß, desto wichtiger wird das Thema für ihn.“ Das sagte heute, Freitag, LHStv.in Gaby Schaunig bei der Eröffnung der Agrarmesse Alpen-Adria in Klagenfurt. Es brauche eine breite Entscheidungsfindung in der Agrarpolitik, eine Veränderung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen zugunsten der Klein – und Mittelbetriebe. „Kärnten hat in einem globalisierten, deregulierten Agrarmarkt nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren.“

Schaunig wies darauf hin, dass jeder einzelne täglich die Chance habe, die Kärntner Landwirtschaft zu unterstützen. „Wir müssen nur Lebensmittel der Saison von nebenan statt von der anderen Seite der Welt kaufen“. Ein Schreckensszenario wäre es, gäbe es nur noch Großbetriebe mit industriellem Charakter, die anonyme Massenproduktionen betreiben. „Ginge es nach mir, müsste in der Landwirtschaft der notwendige Arbeitseinsatz anstelle der Hektar oder Tieranzahl als Maßstab gelten“, sagte Schaunig.

Messepräsident und Klagenfurter Vizebürgermeister Albert Gunzer begrüßte die Ehrengäste unter anderem Agrarreferent LR Wolfgang Waldner, den zweiten Landtagspräsidenten Rudolf Schober, Johann Mössler Präsident der Kammer für Land- und Forstwirtschaft, Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpach, die EU-Parlamentarierin Elisabeth Köstinger und die slowenische Generalkonsulin Dragica Urtelj.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Quintett der Landwirtschaftskammer Kärnten unter der Leitung des früheren Kammeramtsdirektors Ernest Gröblacher.

(I N F O: Agrarmesse Alpen-Adria, Halle 4, 17. bis 19. Januar 2014, täglich von 9.00-17.00 Uhr)


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Sternig
Fotos: Büro LHStv.in Schaunig