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LH Kaiser bei Jahreshauptversammlung der Kärntner Gärtnerinnen und Gärtner

22.01.2014
Qualitätsbewusstsein in der Bevölkerung für Gärtnereiprodukte wächst - Kärntner Gentechnikgesetz war vorausblickend und brachte Standortvorteil
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kärntner Gärtnerinnen und Gärtner fand gestern, Dienstag, im Schloss Krastowitz statt. Obmann Gärtnermeister Bernhard Wastl konnte als Ehrengast auch Landeshauptmann Peter Kaiser begrüßen.

In seinen pointierten Grußworten ging der Landeshauptmann auf die keinesfalls leichte Situation der Gärtnereibetriebe in Kärnten ein, hob das enorme Engagement der einzigartigen, nachvollziehbaren, eigenen Arbeit der Gärtnereibranche hervor und thematisierte das vor 9 Jahren in Kraft getretene Gentechnikvorsorgegesetz.

„Ich habe mir Ihren Geschäftsbericht angesehen und habe gesehen, dass es auch in ihrer Branche weniger an Geschäften, an Kleinstunternehmungen gibt. Und trotzdem bin ich ein Mensch, der mit seinen Grußworten optimistisch ist. Denn einerseits wächst in der Gesellschaft das Qualitätsbewusstsein, insbesondere in jenen Bevölkerungsschichten, die für Qualität auch entsprechende Preise zahlen. Andererseits spüre ich immer wieder die Begeisterung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, wenn sie Blumenpracht, wenn sie frisches Gemüse, frisches Obst sehen. Dieser Glanz in ihren Augen, ist für mich, aber auch für Sie, mehr als eine Respektbezeugung“, so Kaiser

In Bezug auf die Arbeit der Gärtnerinnen und Gärtner betonte der Landeshauptmann, dass es kaum noch andere Branchen gebe, die ihre Produkte von der Aussaat bis zum Verkauf begleiten könnten und somit das Engagement der eigenen Arbeit auch nachvollziehbar sei. „Glück, Freude über das, was man mit der eigenen Hände Arbeit geschaffen hat und letztendlich auch dessen Wert, weil ebendie eigene Arbeit drinnen steckt, kann ihre Branche noch richtig schätzen.“

Kaiser verhehlte nicht, dass der zunehmendes Konkurrenzdruck und die manchmal auch subjektiv ungerecht erscheinenden Wettbewerbsbewegungen es den Gärtnereibetrieben nicht immer leicht machen würden. Gleichzeitig verwies er jedoch auf das vor 9 Jahren in Kraft getretene Gentechnikvorsorgegesetz. „Es hat letztendlich bewerkstelligt und dazu geführt, dass wir in Kärnten auch so etwas wie einen kleinen klimatischen und atmosphärischen Standortvorteil haben“, so Kaiser. Angesichts der breiten Gärtnerei-Produktpalette und trotz des harten Kampfes ist sich der Landeshauptmann sicher, dass es die Kärntner Gärtnereibetriebe noch lange geben wird.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger 
Fotohinweis: Büro LH Kaiser/Bürger