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POLITIK

EU-Programm Erasmus+ bietet große Chancen

22.01.2014
LH Kaiser bei offiziellem Startschuss durch EU-Kommissarin Vassiliou in Wien – EU stellt 14,7 Milliarden Euro für Austauschprogramme zur Verfügung – Infoveranstaltung in Kärnten angekündigt
In der Hofburg in Wien gab heute, Mittwoch, EU-Kommissarin Androulla Vassiliou den offiziellen Startschuss zu Erasmus+, dem neuen EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Neben Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin sowie Verteidigungs- und Sportminister Gerald Klug war dabei auch Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser anwesend. „Nutzt eure großen Chancen durch Erasmus+“, appelliert er als Bildungs-, Sport- und EU-Referent auch an die heimische Jugend und kündigt eine entsprechende Infoveranstaltung in Kärnten an.

„Bildung ist eine der wichtigsten Säulen für eine erfolgreiche Zukunft. Hier bietet speziell Europa mit seiner Vielfalt jungen Menschen eine Fülle an Möglichkeiten, Wissen und wertvollen Impulsen“, sagt Kaiser. Für ihn bereichert Erasmus+ nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch die Gesellschaft. „Dieses Programm fördert den gegenseitigen Austausch, es lässt Freundschaften, Kontakte und Netzwerke aufgeschlossener, interessierter und motivierter Menschen entstehen“, ist er überzeugt. Dies trage vor allem auch zu einem starken europäischen Bewusstsein bei.

Bei der Veranstaltung in der Wiener Hofburg wurde erklärt, dass von Erasmus+ in den nächsten sieben Jahren mehr als vier Millionen Europäerinnen und Europäer profitieren werden, wenn sie im Ausland studieren, sich dort fortbilden, Berufserfahrung sammeln oder Freiwilligendienste leisten. Das Programm baut auf dem Erasmus-Austauschprogramm für Studierende sowie anderen Berufsbildungs- und Jugendprogrammen auf. Es stehen insgesamt 14,7 Mrd. Euro bereit, das sind um 40 Prozent mehr als bisher. Über 100.000 Österreicherinnen und Österreicher dürften Erasmus+ in den nächsten sieben Jahren nutzen.

Im Rahmen von Erasmus+ wird erstmals auch der Sport unterstützt. Rund 265 Mio. Euro stehen für Maßnahmen gegen länderübergreifende Probleme wie Spielabsprachen, Gewalt und Doping bereit. Auch Breitensportprojekte, die auf verantwortungsvolles Handeln, die Gleichstellung der Geschlechter, gesellschaftliche Eingliederung, die Vereinbarkeit von Sport und Beruf sowie auf Bewegung für alle abzielen, sollen gefördert werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm