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Österreichische Seniorenreferentinnen und -referenten tagen in Kärnten

22.01.2014
LHStv. in Prettner: Alter(n) hat Zukunft
Unter dem Motto „Alter(n) hat Zukunft“ erfolgte im Rahmen der diesjährigen Tagung der Seniorenreferentinnen und –referenten der Länder gestern, Dienstag, und heute, Mittwoch, in Klagenfurt ein intensiver Austausch über die vielfältigen Maßnahmen und Aktivitäten der auf drei Säulen beruhenden österreichischen Seniorenpolitik.

Neben der finanziellen Absicherung (Sicherung der Pensionen und der Pflege), der sozialen Teilhabe und politischen Mitgestaltung beinhaltet die dritte Säule die Förderung eines aktiven Alterns. Schwerpunkte, die in allen Bundesländern umgesetzt werden, beziehen sich insbesondere auf freiwilliges Engagement, lebenslanges Lernen, neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie soziale Sicherheit. „Zielsetzung ist es, ein integriertes, möglichst autonomes, selbstbestimmtes und würdevolles Leben im Alter zu ermöglichen und zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen“, erläuterte Seniorenreferentin LHStv.in Beate Prettner im Rahmen der Tagung.

Im Zentrum der Beratungen stand weiters die Umsetzung des Bundesplans für Seniorinnen und Senioren, der im Jahr 2012 von Bund, Ländern, Gemeinden und Seniorenvertretern gemeinsam erarbeitet und beschlossen wurde. Durch die Implementierung der Empfehlungen der insgesamt 14 Punkte (Partizipation, ökonomische Lage, Arbeit und Alter, Bildung, Generationen) werden die Herausforderungen des demographischen Wandels nicht nur optimal bewältigt, sondern die sich daraus ergebenden Chancen bestens genutzt. Wie dies in den einzelnen Bundesländern erfolgt, zeigten die verschiedenen Projekte und Maßnahmen, die während der Tagung präsentiert wurden. „Dem demographischen Wandel kann sich niemand verschließen. Dabei gilt es, alle Generationen in einem harmonischen Miteinander und gleichberechtigten Chancen zur gesellschaftlichen, beruflichen und sozialen Teilhabe zu bestärken“, so Prettner.

Im Anschluss an die Tagung wurde das Thema „Aktives Altern in Kärnten 2014 – Effekte von Bildung auf die Lebensqualität im Alter“ im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung den 200 interessierten TeilnehmerInnen näher gebracht. Universitätsprofessor Franz Kolland, Experte für Gerontologie, trug auf ernste und gleichzeitig humorvolle Weise dazu bei, Fakten und Daten zur demografischen Entwicklung insbesondere in Kärnten zu vermitteln und eine zukunftsorientierte Einstellung zum aktiven Altern zu fördern.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Brunner
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner