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Ferlacher Euregio-Schule lud zum Info-Tag

25.01.2014
LH Kaiser besuchte HTBLVA Ferlach – Schule bietet große Zukunftschancen
Kärntens Schullandschaft hat seit Kurzem eine Euregio-Schule: Es ist die HTBLVA Ferlach, die als traditionelle, technische und kreative Bildungsstätte neue Akzente und Zeichen setzt, um den Bildungsbogen und Bildungsstandort Ferlach noch attraktiver, offener und internationaler zu gestalten.

Die EUREGIO HTBLVA FERLACH unter Direktorin Silke Bergmoser bietet in Zukunft mehr Chancen, um einen Austausch und die Nutzung von Bildungssynergien interregional und international noch konkreter umzusetzen sowie die Bildungsschwerpunkte der Schule noch besser zu positionieren und diesen Mehrwert an Schülerinnen und Schüler und Auszubildende weiterzugeben.

Heute, Freitag, lud die HTBLVA Ferlach unter dem Motto „Grenzenlose Bildung“ zum Informationstag und präsentiert dabei auch ihr Leitbild. Die Bildungsschwerpunkte, das neue Erscheinungsbild und der Auftritt der Schule, die neue Homepage werden präsentiert.

Auch Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser nutzte die Gelegenheit für einen Besuch. Er dankte dem gesamten HTBLVA-Team sowie allen Partnerinnen und Partnern für die Bildungsinitiativen, die an der HTBLVA gesetzt werden. Diese Schule setze auf Interregionalität und Internationalität, auf Partnerschaften mit Schulen in den Nachbarregionen und auf Sprachenkompetenz, was sie besonders auszeichne. Im aktuellen Schuljahr kommen laut Direktorin Bergmoser zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler aus 14 verschiedenen Nationen, ein Miteinander und Voneinander Lernen stehe also an der Tagesordnung. Die Schule weise als einzige HTL auch einen Mädchenanteil von über 20 Prozent auf und folge damit dem aktuellen Trend „Mädchen in die Technik“. Weitere Kernthemen der Schule sind Ausbau und Erweiterung der Zusammenarbeit mit der Kärntner und Alpen-Adria Wirtschaft, Bildungsaustausch, Know-how-Transfer sowie Ausbau und Festigung qualitativ neuer und bestehender Lehrinhalte.

Kaiser sieht für die Euregio-Schule Kärntens große Zukunftschancen. Sie könne den vielfachen Mehrwert der Euregio nutzen. Dabei gehe es auch um das Lukrieren von EU-Fördermitteln, mit der grenzüberschreitende und gemeinsame Bildungsprojekte umgesetzt werden könnten, so Kaiser. „Ich bin überzeugt, die Zukunft Europas liegt in den Regionen. Die grenzüberschreitende Aus- und Weiterbildung sind eine einmalige Chance. Mit der Euregio „Senza Confini“ wollen wir eine beispielgebende Zukunfts- und Vorzeigeregion in Europa sein", betonte der Landeshauptmann.

Info: www.htl-ferlach.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/ Peter Just