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Territorialer Beschäftigungspakt (TEP) 2014 unterstützt 4.800 Personen

27.01.2014
LHStv.in Schaunig, LHStv.in Prettner und AMS-Chef Zewell: Gemeinsam und durch effizienten Mitteleinsatz Arbeitsplätze sichern und schaffen
Der Territoriale Beschäftigungspakt (TEP) für 2014 wurde heute, Montag, von Arbeitsmarkt- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner und AMS-Landesgeschäftsführer Franz Zewell in Klagenfurt präsentiert und unterzeichnet.

Diese von Land und AMS akkordierte Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik sieht insgesamt 36 Millionen Euro für 4.800 Personen vor. Den Hauptteil steuert das AMS mit 21,72 Mio. Euro bei, das Land kommt für 8,2 Mio. Euro auf, der Rest wird durch Beiträge von Gemeinden, Betriebe bzw. Eigenerlöse aufgebracht.

Schaunig, Prettner und Zewell betonten die Wichtigkeit der Kooperation in der Arbeitsmarktpolitik. Es gehe darum, den Menschen durch die verschiedenen Programme Perspektiven zu geben und durch Integration in den Arbeitsmarkt Armut zu verhindern.

Schaunig erklärte, dass der TEP ein wichtiger Schulterschluss sei, um lokale und regionale Akteure zusammenzubringen. Ziel sei die Mittel zielgerichtet und effektiv einzusetzen, um eine Senkung der Arbeitslosenquote zu erreichen. Sie wies auf die breit angelegten Hilfen hin, die Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen umfassen.

So helfe der TEP Jugendlichen, Älteren (über 50), Geringqualifizierten, Wiedereinsteiger(innen). Sie nannte die hohe Vermittlungsquote von Arbeitsstiftungen und erwähnte als weitere Beispiele die Eingliederungsbeihilfen, Lehrgänge und Kinderbetreuungseinrichtungen.

LHStv.in Prettner sagte, dass durch den TEP besonders auch Langzeitarbeitslosen, Jugendlichen nach Pflichtschulabschluss sowie älteren Frauen (über 50) geholfen werde. Seitens des Sozialreferates werden 2,1 Mio. Euro zum TEP beigesteuert.

Prettner nannte spezielle Unterstützungen in den Programmen Jugend am Werk, Works in Wolfsberg, die sozialökonomischen Betriebe, die Neue Arbeit oder auch die Lehrstellenförderung für 40 Jugendliche. Der TEP sei unverzichtbar, um Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen und damit ihre Existenzsicherung zu ermöglichen. Das beste Mittel gegen Armut seien Vollzeitjobs, so Prettner.

AMS-Landesgeschäftsführer Zewell dankte dem Land und dem Landeshauptmann für die integrative Arbeitsmarktpolitik und die Einbeziehung der Sozialpartner sowie des AMS. Das sei ein wichtiges gemeinsames Signal, um den Menschen Hoffnung zu geben. Zewell sagte, dass die Schwerpunkte auf die Qualifizierung und auf die Jugend gesetzt würden.

Man erwarte sich auch vom Bund noch zusätzliche Mittel zur Integration von Älteren in den Arbeitsmarkt, sagte Zewell. Der Arbeitskräftemangel werde die Bedeutung älterer Arbeitnehmer steigen lassen, ist der AMS-Chef überzeugt. An der Pressekonferenz nahm auch der stv. AMS-Landesgeschäftsführer Peter Wedenig teil.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig,
LHStv. in Prettner
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner