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POLITIK

Regierungssitzung 2 - Zusammenführung von EAK und KWF

28.01.2014
LR Waldner: Ziel sind Verschlankung und Straffung der Landesgesellschaften sowie Einsparungen
Gemäß des gemeinsamen Vortrags mit LHStv.in Gaby Schaunig sei heute, Dienstag, der Entwurf eines Gesetzes, mit dem das Kärntner Landesholding- und das Kärntner Wirtschaftsförderungsgesetz geändert werden, beschlossen worden berichtete Wirtschaftsreferent LR Wolfgang Waldner. Das diene dem Ziel einer Verschlankung und Straffung der Landesgesellschaften.

Die Zusammenführung der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) sei im Sinne des Spargedankens. Auch auf Geschäftsführer-Ebene werde in Zukunft Personal eingespart. Auch dazu sei die Gesetzesänderung nötig. „Der Vorstand der Landesholding kann so künftig in Personalunion für den KWF tätig sein. Dafür haben wir die gesetzliche Voraussetzung schaffen müssen. Die Bestellung der Vorstände würde dann durch den Aufsichtsrat der Holding mit Zustimmung des Kuratoriums des KWF erfolgen", sagte Waldner. Noch im Februar werde der Kärntner Landtag damit befasst, das neue Gesetz werde schon im März in Kraft treten.

Ein weiteres Thema sei das Badehaus Millstatt gewesen, das ein gutes Modell sei und sich sehr gut entwickelt habe. Nach Klärung der Steuerfragen werde jetzt eine überplanmäßige Zuführung in der Höhe von 1,2 Millionen Euro durchgeführt. „Das ist aber keine Kostensteigerung“, so Waldner. Zum Dürre-Hilfspaket berichtete Waldner, dass die Anträge seit 20. Jänner 2014 (bis April 2014) gestellt werden könnten. „Bereits nach einer Woche gibt es 186 Anträge mit einem Volumen von 280.000 Euro.“

Beschlossen habe man auch Peter „Paco“ Wrolich als Gesamtkoordinator im Radland Kärnten für die nächsten zwei Jahre. „Seine bisherige Tätigkeit wurde positiv bewertet, die Kärntner Radangelegenheiten, wo es noch viel Nachholbedarf gibt, werden bei ihm zusammengeführt.“


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Ulli Sternig