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POLITIK

KABEG und AUVA kooperieren nun enger miteinander

28.01.2014
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: Absichtserklärung unterzeichnet - Weitere Steigerung der Versorgungsqualität und Optimierung der Patientenversorgung
Im Sinne der Gesundheitsreform und der Zielsetzung des Landes Kärnten soll eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung aufrechterhalten und weiter etabliert sowie gleichzeitig Synergien bestmöglich genutzt werden. Eine verbindliche Absichtserklärung dazu wurde heute, Dienstag, von den Vertragspartnern der KABEG und der AUVA unterschrieben. In Klagenfurt stellen das Klinikum Klagenfurt, mit der KABEG als Rechtsträger, und das Unfallkrankenhaus, mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) als Rechtsträger, die Versorgung von unfallchirurgischen und orthopädischen Patienten sicher. Künftig werden beide Häuser eng miteinander kooperieren und zudem in den nächsten vier bis fünf Jahren auch räumlich zusammengeführt werden.

Oberstes Ziel der Absichtserklärung ist die Optimierung der Patientenversorgung im Raum Klagenfurt. Kurzfristig wird eine enge Kooperation in allen Bereichen angestrebt, wobei der unfallchirurgische Schwerpunkt im Unfallkrankenhaus und der orthopädische Schwerpunkt im Klinikum Klagenfurt liegen soll. Gleichzeitig soll es dadurch auch zur Optimierung der betriebswirtschaftlichen Aspekte kommen.

„Mit einer Kooperation der beiden Häuser wollen wir das Fachwissen der Ärzte und Pflegefachkräfte sowie die medizintechnischen Ressourcen bündeln und so das medizinische Leistungsangebot im Sinne des „best point of service“ nachhaltig sichern. Das ist eine klare win-win Situation für alle Beteiligten, nicht zuletzt vor allem für die Patientinnen und Patienten“, erklärte Prettner. Mit der vertiefenden Kooperation soll zunächst das Leistungsangebot der beiden Standorte besser aufeinander abgestimmt werden.

„Mittelfristig streben wir auch eine räumliche Zusammenführung der beiden Standorte am Gelände des Klinikum Klagenfurt an“, so KABEG-Vorstand. Arnold Gabriel. Damit sollen die beiden Schwerpunkte Unfallchirurgie in Form eines Polytraumazentrums und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates in Form eines orthopädischen Zentrums etabliert werden. Auf die Beschäftigungsgarantie der Mitarbeiter hat die Kooperation keinerlei Einfluss. Auch der rechtliche Status der beiden Krankenanstalten bleibt jedenfalls gewahrt.

Als nächster Schritt wird eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Unfallkrankenhauses und des Klinikum Klagenfurt eingerichtet. Alle beteiligten Mitarbeiter werden selbstverständlich intensiv in alle Entwicklungen eingebunden sein.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger