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Schneewarnung: Einsatzkräfte stehen bereit

30.01.2014
LH Kaiser dankt Einsatzkräften und mahnt Menschen zur Vorsicht
Der Winter hält nun doch noch Einzug ins Land. Eine Schneewarnung für heute, Donnerstag, und morgen, Freitag, wurde von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) herausgegeben. So werden im Raum Klagenfurt insgesamt 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, im Gailtal und oberen Drautal 50 bis 80 Zentimeter, in den Nockbergen und im Gurktal 15 bis 40 Zentimeter, im Bereich Villach, unteres Drautal, Rosental und Mölltal 30 bis 50 Zentimeter, im Osten des Landes (Lavanttal) 10 bis 20 Zentimeter und im Lesachtal sogar 80 bis 100 Zentimeter. Das Militärkommando Kärnten und das Innenministerium haben daher Hubschrauber in Bereitschaft gesetzt, in Klagenfurt und Spittal/Drau wurden Lawineneinsatzzüge formiert.

Landeshauptmann Peter Kaiser dankt als Katastrophenschutzreferent allen Einsatzkräften. „In Kärnten funktioniert die Kette der Sicherheit, weil Einsatz- und Rettungsorganisationen, Bundesheer und Behörden perfekt aufeinander abgestimmt sind. Professionalität trifft bei uns auf Solidarität und persönliches Engagement“, betont er. Kaiser mahnt vor allem auch Bevölkerung und Gäste zur Vorsicht im Straßenverkehr und in der Natur: „Die Gefahr von Unfällen und Lawinenabgängen ist momentan sehr hoch. Bitte denken sie nicht nur an die eigene Sicherheit, sondern auch an jene von anderen sowie der Einsatzkräfte.“

Laut ZAMG intensivieren sich die Schneefälle im heutigen Tagesverlauf, die Schneefallgrenze liege im Tal. Auch nachts sollten die Niederschläge anhalten. Im Südwesten des Landes seien bereits bis zu 50 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Am Freitag sollten sich die starken Schneefälle fortsetzen. Im Tagesverlauf sollten die Temperaturen ansteigen und die Schneefallgrenze solle ebenfalls vorübergehend auf 500 bis über 1000 Meter steigen. Der Schneefall könne somit zeitweise auch in Schneeregen übergehen. Insgesamt muss laut ZAMG auch verbreitet mit Schneebruch gerechnet werden. Kräftiger Wind solle durchgreifen, auch die Lawinengefahr solle deutlich ansteigen. Am Samstag solle der Störungseinfluss langsam nachlassen, es werde regnen und schneien, aber weiter verbreitet. Die Schneefallgrenze sinke wahrscheinlich erst zum Sonntag hin wieder in die Täler.

Details unter www.zamg.at/warnungen


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm