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Schneemassen 1 – Warnung vor Lawinen und Straßengefahren

31.01.2014
LH Kaiser ruft Bevölkerung, Gäste und LKW-Fahrer in besonders betroffenen Gebieten zu Vorsicht auf – Von Brüssel aus in ständigem Kontakt mit LAWZ und Einsatzkräften
Die großen Neuschneemengen sorgen in weiten Teilen Kärntens für massive Verkehrsbehinderungen und erhöhte Lawinengefahr. Mit Unterbrechungen soll es bis Montag zu Mittag weiterschneien. In den Bezirken Hermagor und Spittal ist bis dahin laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit Neuschneemengen von bis 150 Zentimeter zu rechnen. Feuerwehr, Bundesheer, Polizei und Straßenmeistereien sind in Bereitschaft gesetzt. In der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) in Klagenfurt tagte heute, Freitag, der Einsatzstab.

Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Peter Kaiser befindet sich derzeit in Brüssel, steht aber seit den frühen Morgenstunden in ständigem Kontakt mit der LAWZ, Katastrophenschutzbeauftragtem Egon Rauter und den Einsatzkräften. Morgen, Samstag, um 10.00 Uhr wird er an einer Einsatztagung in der LAWZ teilnehmen.

„Seien Sie bitte vorsichtig. Bleiben Sie bitte soweit es geht zuhause und fahren Sie nur wenn es wirklich dringend nötig ist mit dem Auto“, appelliert Kaiser an die Bevölkerung in den am stärksten betroffenen Gebieten wie dem Drau-, Gail- und Lesachtal. Vor allem die Gefahr von Schneebrüchen sei nämlich sehr hoch. Urlaubsgästen rät er, sich vor der Anreise darüber zu informieren, ob ihre Hotels mit dem Auto erreichbar sind, da z.B. die B111 im Lesachtal oder die B110 Plöckenpassstraße wegen akuter Lawinengefahr gesperrt seien. LKW-Fahrer ruft der Landeshauptmann dazu auf, die auf Teilen der A11 Karawankenautobahn und A2 Südautobahn geltende Kettenpflicht unbedingt einzuhalten. Noch besser wäre es laut Kaiser, die LKW – wie es auch die Polizei anrät – sicher abzustellen und Gebiete mit besonders starken Schneefällen momentan zu meiden.

Als Feuerwehrreferent teilt Kaiser mit, dass bis heute Mittag 430 Feuerwehrleute aus 50 Wehren bereits über 84 Einsätze wegen des Schneefalls hatten. In Bereitschaft seien sogar Hubschrauber des Innenministeriums und des Bundesheeres. Auch die Reparaturtrupps der Kelag stünden bereit. Einsätze in den Bezirken würden von den Bezirkshauptleuten vor Ort geleitet. Der Landeshauptmann dankt allen Einsatzkräften für ihr großartiges Engagement und das perfekte Zusammenwirken für die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Kurath/Böhm