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Gehaltsabschlüsse für 2014 und 2015 analog der Bundesregelung fixiert

03.02.2014
LH Kaiser: Erhöhung um 1,4 Prozent für Beamtinnen und Beamte sowie Bedienstete - Gemeinsam wurde faire Lösung erreicht
Ab 1. März 2014 werden bei einer Laufzeit bis 28. Februar 2015 die Gehälter der Beamtinnen und Beamten des Dienststandes und die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und der Bediensteten mit einem Sondervertrag, in dem keine andere Art der Valorisierung vorgesehen ist, um 1,4 Prozent und danach um einen Fixbetrag von 14,50 Euro erhöht.

Das teilte heute, Montag, Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser mit und bezieht sich auf das zwischen ihm und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst erzielte Verhandlungsergebnis der Besoldungsregelung für 2014 und 2015.

„Mit der Übernahme des Bundesabschlusses konnte eine für alle Verhandlungspartner zufriedenstellende und faire Lösung erzielt werden, die auch auf die budgetären Möglichkeiten Bedacht genommen hat“, sagte Kaiser und dankte allen Verhandlungspartnern.
Weitere Eckpunkte sind: Die Zulagen und Vergütungen, die im Gesetz in Eurobeträgen ausgedrückt sind, werden ab 1. März 2014 im selben Ausmaß, wie sich der Gehaltsansatz der Gehaltsstufe 2, Dienstklasse V, erhöht, angepasst.

Ab 1. März 2015 werden bei einer Laufzeit bis 31. Dezember 2015 die Gehälter der Beamtinnen und Beamten des Dienststandes und die Monatsentgelte der Vertragsbediensteten und der Bediensteten mit einem Sondervertrag, in dem keine Art der Valorisierung vorgesehen ist, um die volle Jahresinflation gemäß Verbraucherpreisindex (festgestellt durch die Statistik Austria) zuzüglich 0,1 Prozentpunkte erhöht. Zur Berechnung der vollen Jahresinflation wird die Periode vom vierten Quartal 2013 bis zum dritten Quartal 2014 herangezogen.

Die Ruhe- und Versorgungsbezüge für den Bereich der Hoheits- und Wirtschaftsverwaltung sowie der Kärntner Landeskrankenanstalten einschließlich Kabeg werden für das Jahr 2014 um 1,6 Prozent erhöht.
Die Ruhe und Versorgungsbezüge der Hoheits- und Wirtschaftsverwaltung sowie der Kärntner Landeskrankenanstalten einschließlich Kabeg werden für das Jahr 2015 analog der Bundesregelung erhöht.

Auf Seiten der Gewerkschaft öffentlicher Dienst hatten Arnold Auer, Stefan Sandrieser sowie Michael Krall mit dem Land bzw. Landeshauptmann und LH-Stellvertreterinnen Beate Prettner und Gaby Schaunig verhandelt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: Büro LH Kaiser