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Landesverwaltung wird reformiert

04.02.2014
LH Kaiser: Überprüfung des Aufgaben- und Leistungsspektrums unter Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – „Ideen-Briefkasten“ eingerichtet
In einem gemeinsamen Schreiben haben LH Peter Kaiser und Landesamtsdirektor Dieter Platzer alle Mitarbeiter über das Projekt „Aufgabenreform“, das große Reformvorhaben der Kärntner Landesverwaltung im laufenden Jahr, informiert. Das Projekt soll Entscheidungsgrundlagen über das künftige Leistungsprogramm des Landes Kärnten erarbeiten.

„Es besteht kein Zweifel, dass der entscheidende Faktor für das Gelingen des Projekts die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes sind“, erläuterte der Landeshauptmann. In dem Schreiben bedankt sich Kaiser auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die bisher mit großem Engagement erbrachten Leistungen. „Mit Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement stellen Sie Tag für Tag eine funktionierende Landesverwaltung im Dienste des Bürgers sicher“, so Kaiser.

Um die Erfahrungen und das Wissen der Landesbediensteten aus der täglichen Praxis nutzen zu können, wurde im Intranet ein „Ideen-Briefkasten“ eingerichtet, über den eigene Ideen und Vorschläge unbürokratische, schnell und direkt eingebracht werden können.
„Die Aufgaben und Leistungen der Landesverwaltung haben sich in den vergangenen Jahrzehnten ständig erweitert. Einmal eingeführte Aufgaben werden jedoch oft nur in besonderen Anlassfällen daraufhin überprüft, ob sie noch zeitgemäß, notwendig und wirksam sind“, so Kaiser.

Mit der Aufgabenreform wird nun das gesamte Aufgabenspektrum des Landes systematisch auf den Prüfstand gestellt. Alle Abteilungen sowie die Bezirkshauptmannschaften befassen sich derzeit im Zuge von Workshops mit der Frage, welche Leistungen und Aufgaben künftig im Hinblick auf die notwendige Konsolidierung des Budgethaushaltes in welchem Umfang, in welcher Qualität und für welche Zielgruppe erbracht werden sollen.
Bis zum Frühling werden die Abteilungen in sogenannten Optionen-Workshops jeweils für ihre Bereich konkrete Vorschläge erarbeiten, ergänzend wird eine Querschnitts-Arbeitsgruppe unter Einbindung von Experten abteilungsübergreifende Vorschläge vorlegen. Die Ergebnisse werden dann in Form eines Endberichts samt der Darstellung der Auswirkungen auf das Budget und der Abschätzung der Folgekosten als Entscheidungsgrundlage für die Politik zur Verfügung stehen.

„Wir wollen die Landesverwaltung der Zukunft gemeinsam aktiv gestalten“, betont Kaiser. „Unser Ziel ist es, als moderne, handlungsfähige und serviceorientierte Verwaltung unsere Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin bestmöglich erfüllen zu können.“


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner