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POLITIK

Großes Lob für Kärntner Schulen

06.02.2014
BM Heinisch-Hosek und LH Kaiser besuchten zahlreiche Bildungseinrichtungen in Klagenfurt
Sehr beeindruckt von der Qualität der Kärntner Schulen zeigte sich heute, Donnerstag, die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Gabriele Heinisch-Hosek. Gemeinsam mit Bildungsreferent LH Peter Kaiser besuchte sie im Rahmen ihres Kärntentages verschiedenen Klagenfurter Schulen. „Kompliment und große Hochachtung, es ist großartig, was hier geleistet wird und Ihre engagierte Arbeit muss der Öffentlichkeit viel mehr gezeigt werden“, so die Ministerin. Großes Lob gab es auch vom Landeshauptmann: „Danke für das, was Ihr leistet, es ist absolut großartig.“

Gestartet wurde in der Volksschule 11 in St. Ruprecht, wo sich die Ministerin lange Zeit nahm, um alle Fragen der Kinder zu beantworten. Direktorin Ilse Fina berichtete, dass es in der Friedensschule St. Ruprecht in manchen Klassen ein Migrantenanteil von 100 Prozent gebe. „Mit unserer Arbeit wollen wir bewirken, dass die Kinder zum Gelingen der Demokratie beitragen.“ Im Gespräch mit allen Lehrkräften wurden wichtige Anliegen an die Ministerin herangetragen. Besonders betont wurde auch die dringend notwendige Aufwertung des Lehrberufes. Nicht immer sei das Glück in Höheren Schulen zu finden, das Handwerk müsse neu bewertet werden, so der Tenor aller Anwesenden.

„Ich lege großen Wert darauf, das Vertrauen zur großartigen Gruppe der Lehrerinnen und Lehrer wieder zu erlangen“, sagte die Ministerin. Vom Minoritenplatz aus sei es leicht Gesetze zu verabschieden, aber dabei komme oft die Praxis zu kurz. „Ich bin hier, weil mich das Leben in der Schule und die Kinder interessieren, alle ihre Anliegen werden sehr ernst genommen.“

Kaiser informierte, dass in Kärnten 99,2 Prozent der Kinder das verpflichtende Kindergartenjahr besuchten, im freiwilligen Jahr davor seien es nur 73,8 Prozent. Außerdem berichtete der Bildungsreferent von einem Pilotprojekt, das Kinder bei ihrem Übertritt vom Kindergarten in die Schule unterstützt. „Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen sollen als Begleiter und Vertrauenspersonen in der Schuleingangsphase den Kindern zur Verfügung stehen“, so der Landeshauptmann.

In der Neuen Mittelschule St. Ruprecht präsentierte Direktor Robert Germ sehr innovative Projekte wie beispielsweise die „Time out Klasse“ oder eine Theatergruppe. Im Gespräch mit dem Lehrkörper wurde die Sinnhaftigkeit des Notensystems diskutiert. Eine Initiative für den Schulstandort St. Ruprecht kam von Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: „Wir müssen diesen Standort aufwerten und das Image heben, denn hier wird pädagogisch wertvolle Arbeit geleistet.“

Beim Rundgang durch das Schulzentrum Mössingerstraße zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr umfassendes Können. Dafür und für die hervorragende Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen gab es umfassendes Lob. „Es ist schön zu sehen mit wie viel Freude hier innovativ gearbeitet wird.“

Im naturwissenschaftlichen Lerngarten Klagenfurt (Projektträger ist die Pädagogische Hochschule) informierte Projektleiter Peter Holub über die Pläne einer Neuansiedlung im Lakeside District und einer Erweiterung. Zu den naturwissenschaftlichen Fächern Physik, Chemie und Biologie soll Mathematik dazukommen.

Mit dabei waren auch Bundesrätin Ana Blatnik, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Univ.Prof. Oliver Vitouch, Rektor der Alpen Adria Universität, Christina Beretta, Vizerektorin für Lehre und Internationales, Univ.Prof. Konrad Krainer, Direktor der School of Education, PHK-Rektorin Marlies Krainz-Dürr, Univ.Doz. Gabriele Khan, Vizerektorin für Forschung und Entwicklung, Peter Wieser, Direktor des Landesschulrates, die Landesschulinspektoren Beatrice Haidl (NMS), Jovita Trummer (APS), Karl Maier (APS) und Sabine Sandrieser (zweisprachiges Schulwesen) sowie der Vorsitzende des APS-Zentralausschusses, Stefan Sandrieser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/fritzpress