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Zwei Kärntner Weltmeister brechen nach Sotschi auf

10.02.2014
LH Kaiser und StR Pfeiler verabschiedeten die Skirennläufer Markus Salcher und Thomas Grochar zu den Paralympischen Winterspielen
Mit insgesamt vier Goldmedaillen kehrten sie im Vorjahr von den Weltmeisterschaften im spanischen La Molina zurück, jetzt brechen sie zur „Mission Gold“ ins russische Sotschi auf. Dort finden vom 7. bis 16. März die Paralympischen Winterspiele statt und Kärnten hat mit den beiden Skirennläufern Markus Salcher und Thomas Grochar zwei besonders heiße Eisen im Feuer. Heute, Montag, wurden sie von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Klagenfurts Sportstadtrat Jürgen Pfeiler bei einem kleinen Empfang in der Landesregierung offiziell verabschiedet.

Kaiser und Pfeiler drückten ihren Stolz auf die beiden Sportler aus und wünschten ihnen für Sotschi viel Erfolg und alles Gute. „Es ist etwas ganz Besonderes, unter der Olympischen Flamme Wettbewerbe zu bestreiten. Viel wichtiger als sportliche Erfolge ist es aber, dass ihr gesund zurückkommt“, gab ihnen der Landeshauptmann mit auf den Weg. Er dankte Salcher und Grochar für ihren vorbildlichen Einsatz, mit dem sie zudem einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag im Sinne der Inklusion leisten würden.

Der Klagenfurter Markus Salcher wird in Sotschi in seinen beiden Paradedisziplinen Abfahrt und Super-G antreten, außerdem noch im Riesentorlauf und je nach Verfassung in der Super-Kombination. Der Viktringer Thomas Grochar startet im Slalom, Riesentorlauf und in der Super-Kombination. Als Ziel geben beide eine Medaille an.

Salcher und Grochar arbeiten beide beim Zollamt Klagenfurt. Salcher, Jahrgang 1991, studiert zudem Medien- und Kommunikationswissenschaften und nimmt am Projekt Spitzensport und Studium teil. Seit seiner Geburt leidet er an einer sogenannten Hemiparese (rechts), also einer halbseitigen Lähmung. Er ist dreifacher Weltmeister, nämlich im Super-G, in der Abfahrt und im Teambewerb. Grochar, Jahrgang 1993, ist oberschenkelamputiert, sein WM-Gold holte er ebenfalls im Teambewerb.

Bei der Verabschiedung der beiden Sportler waren auch Familienangehörige, Sponsoren und Landessportdirektor Reinhard Tellian sowie vom Kärntner Behindertensportverband (KBSV) Präsident Franz Weingartner mit den Ehrenpräsidenten Karl Heinz Mörtl und Hans-Jürgen Szolar anwesend.

Infos unter www.kbsv.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Eggenberger