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Mölltaler Gletscher: Sondersitzung des Naturschutzbeirates bringt alle Interessen an einen Tisch

12.02.2014
LR Holub für offenen und fairen Diskussionsprozess über geplantes Hotelprojekt am Mölltaler Gletscher
Im Zusammenhang mit dem Vorschlag eines Hotelprojekts am Mölltaler Gletscher hält Naturschutzreferent Rolf Holub ein weiteres Mal fest, dass auf seine Initiative für kommenden Montag bereits eine Sondersitzung des Naturschutzbeirates einberufen wurde, zu der neben den Mitgliedern des Naturschutzbeirates und dem potentiellen Investor Heinz Schultz auch alle Mitglieder der Landesregierung sowie die jeweiligen Klubobleute der im Landtag vertretenen Parteien eingeladen wurden.

„Selbstverständlich werden wir bei der Sondersitzung des Naturschutzbeirates offen und transparent über das geplante Projekt diskutieren und jeder Vertreterin und jedem Vertreter wird die Möglichkeit eingeräumt, ganz klar Stellung zu beziehen und seine Argumente vorzulegen“, so Holub.

Die Forderung nach einer gemeinsamen Runde zum Thema sei mit der Einberufung einer Sondersitzung des Naturschutzbeirats bereits längst erfüllt: „Eine künstlich herbeigeführte Aufregung bringt niemanden weiter, weder Befürworter noch Gegner des Projekts. Wir werden am Montag sachlich und fachlich über das Projekt beraten und alle Seiten hören. Auf Basis dieser Gespräche wird schlussendlich eine Entscheidung fallen“, verdeutlicht Holub seinen Zugang zu einem fairen und offenen Diskussionsprozess, der alle Interessen einfließen lassen wird.

Holub appelliert an die beteiligten Vertreter, von parteipolitischer Agitation Abstand zu nehmen und zurück auf den Boden der Sachlichkeit zurückzukehren. Um möglichen Missverständnissen vorzubeugen, stellt Holub dezidiert klar: „Selbstverständlich ist mir jeder wirtschaftliche Impuls für eine Region ein großes Anliegen. Das geplante Hotelprojekt scheint auch durchaus realisierbar zu sein. Dass aber auf Druck von Projektwerbern mit gestellten Bedingungen bestehende Gesetze geändert werden sollen, erscheint mir nicht nur demokratiepolitisch sehr bedenklich. Meinen Vorstellungen nach ist es ein Qualitätsmerkmal der neuen Landesregierung, dass Gesetze nicht käuflich zu erwerben sind“.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner