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POLITIK

Diskussion zur Raumordnung geht morgen in die nächste Runde

18.02.2014
LHStv.in Schaunig, LR Holub: Hochkarätige besetzte Tagungsserie über Neugestaltung der Raumordnung thematisiert morgen, Mittwoch, „Zukunft der Widmungspolitik“
Die auf Initiative von LHStv.in Gaby Schaunig und Landesrat Rolf Holub gestartete Tagungsserie zum Thema „Raum ordnen – Lebensqualität schaffen. Wohin das Kärnten von morgen bauen?“ geht morgen, Mittwoch, im Haus der Architektur in Klagenfurt in ihre nächste Runde. Diesmal steht die „Zukunft der Kärntner Widmungspolitik“ im Fokus der Veranstaltungsreihe.

Mit Erich Dallhammer (Österreichisches Institut für Raumplanung), Anton Aschbacher (Abteilungsleiter im Amt für Raumordnung der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol) und Helmuth Innerbichler (Bürgermeister von Sand in Taufers/Südtirol) konnten auch für die zweite Tagung im „Architektur Haus Kärnten“ hochkarätige Referenten gewonnen werden, teilten heute, Dienstag, Schaunig und Holub mit. Sowohl Instrumente zur Vermeidung von Zersiedelung als auch das Südtiroler Modell zur zentralen Baulandmobilisierung von Seiten der Gemeinden sollen vorgestellt und offen diskutiert werden.

„Grund und Boden sind nicht vermehrbar, umso sensibler muss man damit umgehen“, betonte Gemeindereferentin Schaunig. Ein modernes Raumordnungsrecht, das flexibel sei und auch den ökologischen Anforderungen Rechnung trage, sei notwendig, erklärte Schaunig. Der eingeschlagene Weg, den sozialen Wohnbau in den Ortszentren zu stärken und damit einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von weiterer Zersiedelung zu leisten, soll laut der Gemeindereferentin fortgesetzt werden.

Holub, zuständiger Referent für die überörtliche Raumplanung, streicht im Zusammenhang mit der zweiten Tagung die große Bedeutung einer zukunftsorientierten Widmungspolitik heraus: „Wir wissen, dass Bauen in der Peripherie hohe Kosten für die Gemeinden verursacht und die Vermeidung von unnötigen Kosten gerade in finanziell schwierigen Zeiten vordringlich ist. Wir streben gemeinsam eine moderne Raumordnung für Kärnten an, die nicht eine weitere Zersiedelung, sondern die Stärkung von zentralen Orten und ihrer Infrastruktur hervorhebt“, so Holub. Er erwarte sich von der zweiten Tagung auch neue Ansätze und Inputs für eine erneuerte Kärntner Raumordnung und freue sich auf eine anregende Diskussion mit Gemeindevertreterinnen und –vertretern sowie Fachexpertinnen und -experten.

I N F O: Die nächsten Termine der Tagungsserie im Haus der Architektur: 2. Tagung: 19. Februar 2014, 10-13 Uhr, Thema: „Zukunft Widmungspolitik“, 3. Tagung: 19. März 2014, 10-13 Uhr, Thema: „Zukunft Wohnen“, 4. Tagung: 7.Mai 2014, 10-13 Uhr, Thema: „Zukunft Ortszentren“.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig/LR Holub
Redaktion: Kohlweis/Rauber/Zeitlinger