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650 Rekruten in Treffen angelobt

22.02.2014
LH Kaiser dankt Bundesheer und allen Helferinnen und Helfern im Katastropheneinsatz – Schutzgefühl ist einmalig hoher Wert
650 Rekrutinnen und Rekruten des österreichischen Bundesheeres wurden am Freitag auf dem Sportplatz in der Marktgemeinde Treffen feierlich angelobt. Die Soldatinnen und Soldaten sind Anfang Jänner und Februar bei den Verbänden und Dienststellen der 6. und 7. Jägerbrigade sowie des Militärkommandos Kärnten eingerückt. Die Angelobung ist ein offizieller Akt bei dem die Rekruten ihr ganz persönliches Versprechen auf unsere Republik und auf die Demokratie ablegen. Zahlreiche Angehörige, Freunde, Bekannte der Rekruten sowie viele Ehrengäste mit Landeshauptmann Peter Kaiser an der Spitze kamen nach Treffen.

Der Landeshauptmann dankte allen Bundesheersoldatinnen und -soldaten für ihren Einsatz im Katastrophenfall, wie zuletzt für ihren Einsatz, bei dem sie den Kärntnerinnen und Kärntnern beim Schneechaos geholfen haben. Kaiser dankte darüber hinaus allen Blaulichtorganisationen, allen Freiwilligen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenverwaltungen, die im „Schnee-Einsatz“ Hilfe geleistet und Solidarität bewiesen haben. „Sie alle haben Großartiges geleistet, dafür möchte Ihnen das offizielle Kärnten herzlich danken“, so Kaiser.

Der Landeshauptmann betonte das Schutzgefühl, das die Österreicherinnen und Österreicher haben können. Dieses Sicherheits- und Schutzgefühl sei sehr hoch zu schätzen. Gerade deshalb sei es wichtig, den Blick auf andere Länder zu richten, wie etwa auf die Ukraine oder auf Syrien, sagte Kaiser, wo die Leute nicht wie bei uns sagen könnten, dass sie „gut behütet“ seien. Er strich das Bekenntnis und die Verbundenheit der Kärntnerinnen und Kärntner zum Bundesheer hervor. Das Bundesheer sichere Österreichs Neutralität und Unversehrtheit und stehe der Bevölkerung im Verbund mit Feuerwehren, Rettungs- und Einsatzorganisationen in Katastrophenfällen immer zur Seite. Der Landeshauptmann rief die Rekrutinnen und Rekruten auf, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein und ihren Beitrag zu leisten.

Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler ging auf die großen Ereignisse des letzten Jahres näher ein. Er sprach die Volksbefragung zur Wehrpflicht sowie die Sicherheitsstrategie an, die im Parlament beschlossen wurde. Die Reform des Grundwehrdienstes sei auf einem gute Wege. Auch gebe es dank des neuen Verteidigungsministers Klug keine Einsparungen, die zu Lasten der Sicherheit gehen würden.

Der Treffner Bürgermeister Klaus Glanznig dankte für die Angelobung in Treffen und stellte die Marktgemeinde kurz vor. Es sei eine Freude und Ehre, dass nach 28 Jahren wieder eine Angelobung in Treffen stattfinde. Auch er dankte dem Bundesheer sowie allen weiteren Organisationen für den „Schnee-Einsatz“ in den letzten Wochen.

Worte der Besinnung sprachen der katholische Militärdekan Emmanuel Longin und der evangelische Militärdekan Michael Matiasek. Kommandant der ausgerückten Truppe war der Kommandant des Pionierbataillons 1, Oberst Volkmar Ertl. Die Gelöbnisformel verlas Oberstleutnant Roland Pichler, Stabsoffizier des Pionierbataillons 1. Für die musikalische Umrahmung sorgte einmal mehr die beliebte Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Oberst Sigismund Seidl.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/ fritzpress Höher