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Förderprogramm Erasmus+ ist enorme Chance für die Jugend

24.02.2014
LH Kaiser und LHStv.in Prettner: Umfassende Info-Veranstaltung an Uni Klagenfurt am 28. Februar – Programm fördert Modernisierung und europäisches Bewusstsein
Erasmus+ ist das neue Förderprogramm der EU für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport und bietet enorme Bildungs- und Zukunftschancen. Darauf machen Bildungs- und EU-Referent LH Peter Kaiser und LHStv.in Beate Prettner heute, Montag, aufmerksam und weisen auf die große Informationsveranstaltung zu Erasmus+ hin. Diese findet am 28. Februar, an der Universität Klagenfurt (in der Zeit von 13 bis 17.30) Uhr statt. LHStv.in Prettner wird in Vertretung von LH Kaiser an der Veranstaltung teilnehmen.

Das neue Programm wird mit allen Details präsentiert und diskutiert, dazu gibt es praktische Erfahrungsberichte von Menschen, die schon an EU-Programmen teilgenommen haben. Erasmus+ fokussiert darauf, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeiten zu verbessern und die Modernisierung der Systeme in allen Bereichen der Bildung und der Jugendarbeit voranzubringen.

Im Vorjahr nahmen mehr als 5.700 österreichische Studierende am Erasmus-Programm der EU teil, insgesamt waren es bisher 74.000. Bis 2020 will die österreichische Regierung die Zahl auf 100.000 Erasmus-Studierende steigern. Ab heuer gibt es das von der EU budgetär um 40 Prozent auf europaweit insgesamt 14,7 Milliarden Euro aufgestockte Programm Erasmus+, das Programme für Bildung, Sport und Jugend vereint. Nach Österreich fließen 2014 aus dem neuen Programm rund 28 Mio. Euro. 22,3 Mio. davon entfallen auf die Bildung, 3,5 Mio. auf die Jugend. Erstmals unterstützt wird der Sport: Bis 2020 sollen 265 Mio. Euro für Maßnahmen gegen länderübergreifende Probleme wie Spielabsprachen, Gewalt und Doping fließen. Gefördert werden auch Breitensportprojekte, die zu gesellschaftlich wünschenswerten Zielsetzungen wie Geschlechtergleichstellung oder Bewegung für alle beitragen.

„Nutzt eure großen Chancen durch Erasmus+“, appellieren Kaiser und Prettner an die heimische Jugend. Der Landeshauptmann hatte auch an der Österreich-Präsentation des neuen Erasmus-Progamms in Wien am 22. Jänner teilgenommen.

„Bildung ist eine der wichtigsten Säulen für eine erfolgreiche Zukunft. Hier bietet speziell Europa mit seiner Vielfalt jungen Menschen eine Fülle an Möglichkeiten, Wissen und wertvollen Impulsen“, betonen Kaiser und Prettner. Erasmus+ bereichere nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch die Gesellschaft. „Dieses Programm fördert den gegenseitigen Austausch, es lässt Freundschaften, Kontakte und Netzwerke aufgeschlossener, interessierter und motivierter Menschen entstehen“, sind beide Politiker überzeugt. Dies trage vor allem auch zu einem starken europäischen Bewusstsein bei.

Zum Themenkomplex Erasmus+ sprechen im Rahmen der Podiumsdiskussion LHStv.in Beate Prettner, Universitätsprofessor Paul Kellermann, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Sport-Sektionschef Samo Kobenter, Direktor Ernst Gesslbauer von der Nationalagentur Lebenslanges Lernen und Direktor Gerhard Moßhammer von der Nationalagentur Jugend in Aktion.

Auf der Uni Klagenfurt befassen sich zudem acht parallele Infoforen mit: Mobilität in der Schule und im Kindergarten (Comenius), Mobilität in der Berufsbildung (Leonardo da Vinci), Mobilität in der Erwachsenenbildung (Grundtvig), Strategische Partnerschaften und Kooperationen in der Schule und im Kindergarten (Comenius), Strategische Partnerschaften, Kooperationen und Sektor Skills Alliances in der Berufsbildung (Leonardo da Vinci), Strategische Partnerschaften und Kooperationen in der Erwachsenenbildung (Grundtvig), Strategische Partnerschaften und Wissensallianzen im Hochschulbereich (Erasmus), Jugend in Aktion im Programm Erasmus +. Informationsstände gibt es von: ÖAD, HTL Mössingerstraße, UNI Klagenfurt, PH Klagenfurt, VHS Klagenfurt, FH, Land Kärnten: Jugend – Sport – EU Koordinationsstelle – NA Jugend, Europahaus Klagenfurt, LSR für Kärnten – Comenius , Kompetenzberatung.

Auch Erfahrungsberichte von Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmern an EU-Programmen werden geboten von: Marc Germeshausen zu Jugend in Aktion, HTL Mössingerstraße zum Thema Berufsbildung, VHS Kärnten zu Erwachsenenbildung und die Pädagogische Hochschule informiert über Hochschulbildung.

Info: www.bildung.erasmusplus.at/ErasmusPlusinKärnten


Rückfragehinweis: Büro LH Peter Kaiser/
LHStv.in Prettner
Redaktion: Karl Brunner