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LH Kaiser besucht europäisches Gipfeltreffen der Regionen und Städte in Athen

03.03.2014
Treffen am 7. und 8. März befasst sich u.a. mit EU-Wahlen sowie Wirtschafts- und Beschäftigungsimpulsen – Ausschuss der Regionen feiert dabei 20-Jahr-Jubiläum
Die wechselseitige Annäherung zwischen der EU und ihren Bürgerinnen und Bürgern ist eine der Intentionen des 1994 gegründeten Ausschusses der Regionen (AdR). Heuer feiert diese Versammlung der Regional- und Kommunalvertreter der Europäischen Union ihr 20-jähriges Bestandsjubiläum. Den offiziellen Rahmen dafür bietet das sechste europäische Gipfeltreffen der Regionen und Städte in der griechischen Hauptstadt Athen. Daran wird am 7. und 8. März auch EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser als AdR-Mitglied teilnehmen.

„Der europäische Integrationsprozess ist alternativlos, nur gemeinsam können wir Probleme lösen“, betont Kaiser, der vor allem die Bedeutung der interregionalen Zusammenarbeit hervorstreicht. Außerdem gelte es, den Menschen die nach wie vor bestehende EU-Skepsis zu nehmen und sie auf die vielen Vorteile hinzuweisen. Dementsprechend seien auch Impulse für Beschäftigung und Wirtschaftswachstum sowie die EU-Wahlen die zwei wichtigsten Themen beim Gipfeltreffen der Regionen und Städte. „Zwischen 22. und 25. Mai wählen 350 Millionen Menschen ein neues Europäisches Parlament und entscheiden damit aktiv mit, welche Wege die EU einschlagen soll“, erklärt der Landeshauptmann. Er verweist darauf, dass dies die ersten EU-Wahlen seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon sind.

Zum europäischen Gipfeltreffen der Regionen und Städte sollen rund 700 Teilnehmer kommen. Es werden auch hochrangige Redner wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der griechische Premierminister Antonis Samaras oder AdR-Präsident Ramon Luis Valcarcel Siso erwartet. „Wir wollen diese Gelegenheit nicht nur zum gegenseitigen Austausch nutzen, sondern auch, um die Vorteile Kärntens als zentrale Drehscheibe in Europa zu präsentieren. Besondere Bedeutung erlangt das Treffen in Athen auch durch die griechische EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2014“, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm