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Kärnten und Italien planen Nationalparkzusammenarbeit in Makroregion

05.03.2014
LR Ragger vereinbarte Kooperation mit lombardischer Landesrätin Claudia Maria Terzi – Gemeinsame EU-Projekte als Ziel
Die alpinen Nationalparks in Italien und Kärnten sollen in einer gemeinsamen grenzüberschreitenden europäischen Makroregion noch besser vermarktet werden. Das ist das Ziel der Zusammenarbeit, die Nationalparkreferent LR Christian Ragger mit seiner Ressortkollegin der Lombardei, Claudia Maria Terzi, bei einem Treffen am Dienstag in Mailand vereinbart hat. Ragger betrachtet dies als Schritt zu einer alpinen Makroregion, in der Kärnten mit anderen Bundesländern sowie Regionen in Oberitalien und Slowenien kooperieren könnte.

„Wir nützen hier die Chance einer umfassenden Zusammenarbeit, beginnend bei den Nationalparks bis hin zu kleineren Parks sowie Natura 2000-Gebieten, Naturreservaten und diversen weiteren Schutzgebieten“, erklärte Ragger. Als ersten Schritt werde man nun einen Abgleich sämtlicher Projekte durchführen, um gemeinsam EU-Projekte für die aktuelle Programmperiode 2014-2020 zu erarbeiten. „Die Zukunft liegt in der Internationalisierung, wir haben hier die einmalige Möglichkeit, die gesamte Alpen-Adria-Region massiv aufzuwerten“, teilte Ragger mit.

Besonders freut es den Kärntner Nationalparkreferenten, dass seine Kollegin aus der Lombardei noch heuer Kärnten und den Nationalpark Hohe Tauern besuchen und sich ein Bild von der hervorragenden Arbeit machen wird. Der lombardische Nationalpark Stilfser Joch ist 134.734 Hektar groß, zählt damit zu den größten Naturschutzgebieten in Europa und erstreckt sich über die vier italienischen Provinzen Südtirol, Trient, Brescia und Sondrio.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm