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Heimbetreiber: Verhandlungen über Sockelbeträge am Mittwoch

08.03.2014
LHStv.in Prettner: Qualität für Bewohner und Mitarbeiter sowie transparente, nachvollziehbare Finanzierungsformen sind das Ziel
Im Zuge einer umfassenden Sozialreform für Kärnten werden kommenden Mittwoch weitere wichtige Verhandlungen starten. Dies teilte heute, Samstag, Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner mit.

„Um Kärntens Sozialwesen zukunftsfit zu halten, sind vor allem auch im Bereich der stationären Pflege Innovationen zu setzen. Ab kommenden Mittwoch, 12. März, steht in einem nächsten logischen Schritt die zukünftige Form der Finanzierung des Pflegebereichs in Kärnten zur Diskussion“, so Prettner. Im Zuge der Verhandlungen, die in einer neuen intensiveren Form der Zusammenarbeit zwischen Pflegeheimbetreibern und Land Kärnten stattfinden sollen und von einem neutralen Institut, der WU Wien begleitet werden, soll es letztendlich zu einer Sockelbetragsverordnung Neu kommen. „Das Ziel ist eine einheitliche, transparente und für alle nachvollziehbare Sockelbetragsgestaltung, die sich an den tatsächlichen Erfordernissen orientiert“, erklärte die Sozialreferentin.

Derzeit findet eine Evaluierung der Normkosten bzw. die Normkostenberechnung für Kärntens Pflegeheime statt, was die Basis für die weiteren Verhandlungen darstellen wird. Jährlich fließen knapp 200 Millionen Euro Landesgeld in den Pflegebereich, um für die Kärntnerinnen und Kärntner ein Altern in Würde bei qualitätsvoller Pflege sichergestellt zu wissen. „Dies und die Einhaltung der geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, muss ein Selbstverständnis sein und wird sich auch in den Verhandlungen mit den Heimbetreibern niederschlagen“, will Prettner auch neue Qualitätsstandards setzen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger