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POLITIK

LH Kaiser bei europäischem Gipfeltreffen in Athen

09.03.2014
Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung - Regionen sollen sich stärker in europäische Entscheidungsfindungen einbringen - Vertrauen der Menschen in Aufbauwerk stärken

In der griechischen Hauptstadt Athen trafen sich diese Freitag und Samstag die europäischen Vertreter der Regionen, um über die Zukunft Europas, über weitere Impulse für das Wirtschaftswachstum und über die Beschäftigung zu diskutieren. Für Kärnten nahm Landeshauptmann Peter Kaiser an der Tagung teil.

Neben Podiumsdiskussionen und Workshops gab es auch eine hochkarätige Diskussion an der unter anderem auch der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, teilnahm. Gemeinsamer Tenor: „Das durch die internationale Krise erschütterte Vertrauen der Menschen in die Lösungskompetenz der EU müsse durch gemeinsame, einheitliche Lösungen auf europäischer Ebene wieder gestärkt werden“.

"Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung. Die Zukunft Europas liegt in den Regionen", zeigte sich Kaiser überzeugt, dass der Ausschuss der Regionen, der in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert, sich in Zukunft stärker in europäische Entscheidungsfindungen einbringen soll.

Die Krise ist für den Landeshauptmann auch ein Test für die Glaubwürdigkeit der EU. Sie habe die Ungleichheiten zwischen den Regionen verstärkt, was sich zum Beispiel an der Jugendarbeitslosigkeit in den europäischen Ländern zeige. „In Griechenland beträgt sie 60 Prozent. Sechs Milliarden Euro stellt die EU zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit bis 2020 zur Verfügung.

Die Lösung besteht darin, eine gemeinsame nachhaltige Entwicklung herbeizuführen, und dafür braucht es eine starke europäische Solidarität", so Kaiser. Außerdem müssten die verschiedenen politischen Bereiche und Verwaltungsebenen - von der kommunalen und der regionalen über die nationale bis zur europäischen Ebene – künftig besser aufeinander abgestimmt werden.

Der Landeshauptmann nutzte in Athen auch die Gelegenheit, um in Gesprächen die Vorteile und Bedeutung Kärntens als zentrale Drehscheibe am Schnittpunkt dreier Kulturen im Herzen Europas hervorzustreichen und weitere Kontakte zu knüpfen. "Mit der Euregio senza confini und der Alpen Adria Allianz hat Kärnten das Potential, eine wesentliche Rolle zur Gestaltung positiver Zukunftsperspektiven einzunehmen", ist Kaiser überzeugt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Fotohinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger