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Regierungssitzung 2: Dreijahresverträge mit Anbietern der mobilen Pflegedienste beschlossen

11.03.2014
LHStv.in Prettner: Finanzielle Besserstellung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mobilen Dienste sowie zusätzliche Arbeitsplätze
In der Sitzung der Kärntner Landesregierung heute, Dienstag, wurde beschlossen, die Verträge mit den Anbietern der mobilen Dienste in Kärnten für drei Jahre zu verlängern. Das gab Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner im Anschluss an die Sitzung bekannt. „Zudem ist es uns gelungen, wesentliche Verbesserungen in den Verträgen einzubauen, die neben einer finanziellen Besserstellung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch noch zusätzliche Arbeitsplätze in diesem pflegerischen Bereich bringen werden“, so Prettner.

Konkret werden die Stundenkontingente bei der Hauskranpflege um 14.918 Stunden und bei der Hauskrankenhilfe um 22.347 Stunden im Vergleich zum Jahr 2013 erhöht. „Daraus ergeben sich in den nächsten drei Jahren 57 neue vollzeitäquivalente Arbeitsplätze, die Qualität der Pflege zu Hause kann weiterhin sichergestellt und noch ausgebaut werden“, so Prettner. Zudem ergibt sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die neu installierte Auszahlung der Schmutz- und Erschwerniszulage eine Besserstellung in der Entlohnung, die der schweren Arbeit die in diesem Bereich täglich geleistet wird noch zusätzliche finanzielle Wertschätzung zuteilwerden lässt.

Fixpunkt in den neu aufgesetzten Verträgen ist neben der Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen wie beispielsweise das Berücksichtigen von Ruhezeiten etc. zudem das gegenseitige Bekenntnis von Anbietern und Land Kärnten im Zuge der Sozialreform weitere Optimierungsmöglichkeiten auszuloten. „Ziel ist es, die Stunden direkt bei den Klientinnen und Klienten bei gleichzeitigem Senken der Verwaltungskosten noch weiter auszubauen“, betonte Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Sternig