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Sanierung der Kärntner Straßen nach dem Winter beginnt

12.03.2014
LR Köfer: Auf Grund des milden Winters sind die Frostaufbrüche deutlich geringer als in anderen Jahren
Mit dem Ende des Winterdienstes beginnt für die Mitarbeiter der Kärntner Straßenerhaltung eine bereits zur Routine gewordene Aufgabe, die Sanierung von Schlaglöchern und Frostaufbrüchen. „Wegen des vergleichsweise milden Winters sind die Schäden deutlich geringer als in den vergangenen Jahren“, konnte heute, Mittwoch, Straßenbaulandesrat Gerhard Köfer mitteilen.

Zur Sanierung werden insbesondere Kaltasphalte verwendet, da diese wesentlich einfacher zu verarbeiten sind, innerhalb kürzester Zeit aushärten und weil der Einsatzort sofort wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Um die unterschiedlichen Qualitäten der verschiedenen Hersteller objektiv zu beurteilen, hat die Landesstraßenverwaltung im Jahr 2011 eine Versuchsreihe begonnen, welche laufend ausgeweitet und unter praxisnahen Kriterien bewertet wird. Es sollen damit Aussagen über das Verhalten im Sommer bezüglich Hitzebeständigkeit sowie im Winter bezüglich Frost, Tauwasser und mechanische Beständigkeit getroffen werden. Bisher konnten alle Proben den Belastungen standhalten und somit stehen für die richtigen Anwendungsfälle die dafür geeigneten Produkte zur Verfügung.

Um auch die Wirtschaftlichkeit bei größeren Sanierungen zu erhöhen, wurde durch eine österreichweit einzigartige Innovation ein gebrauchter Salzstreuer zu einem Asphaltcontainer umgebaut. Damit konnte eine beträchtliche Investitionssumme eingespart werden und auch die Materialkosten reduzieren sich um ca. 90 Prozent. Dieser Verbesserungsvorschlag hat sich mittlerweile so bewährt, dass neben dem Prototypen auch weitere Umbauten folgen werden. Durch Innovationen und gute Produkte lassen sich notwendige Instandsetzungen rasch und kostengünstig erledigen, nicht alles geht aber aus zeitlichen Gründen auf einmal. „Ich bitte die Verkehrsteilnehmer um Rücksicht und um Verständnis wegen der derzeit fallweise auftretenden Behinderungen“, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Gollob/Böhm