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LH Kaiser zu Hypo: Kärnten darf nicht in die Pleite geschickt werden

14.03.2014
Flammender Appell an Finanzminister und Parteien – Insolvenz der Hypo könnte Bundesland ruinieren
Mit einem flammenden Appell, die Diskussion über eine Insolvenz der Hypo International zu beenden, wendet sich heute, Freitag, Kärntens Landeshauptmann an Finanzminister Michael Spindelegger: „Schluss mit diesen Gedanken-Spielchen! Eine Insolvenz der Bank wäre gleichzeitig der Auftrag, Kärnten in die Pleite zu schicken! Und das kann und darf nicht im Interesse Österreichs oder einzelner Politiker sein.“ Gefordert seien all jene Parteien im Kärntner Landtag, auf ihre Kollegen auf Bundesebene, die nach einer Insolvenz der Hypo International und damit nach einer Pleite Kärntens rufen, einzuwirken.

Es sei völlig unverantwortlich, die Gefahren einer Insolvenz auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wer einer Insolvenz das Wort redet, nimmt ernsthaft in Kauf, dass Kärnten und damit ein Teil des eigentlich solidarisch geglaubten Österreichs ruiniert und die Menschen in ein Desaster geschickt werden“, so Kaiser. Neben den Sofort- und Langzeitkosten, die die österreichischen Steuerzahler und damit auch die Kärntner zu stemmen hätten, könnte Kärnten auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, maximal seine Pflichtaufgaben erfüllen. Dann bestehe die ernsthafte Gefahr, dass Tausende ihren Job verlieren, die Armut ansteigt und der soziale Friede massiv gefährdet sein würde.

„Wir haben Griechenland geholfen, völlig zu recht. Daher fordere ich auch für Kärnten Solidarität. Unser Bundesland kann und darf nicht auf ewig für die Fehler, die einst Politiker und Bankmanager unverantwortlich begangen haben, abgestraft werden“, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm