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POLITIK

LH Kaiser zu Hypo: Schluss mit Kärnten Bashing

15.03.2014
Endlich zu vernünftiger, sachlicher Lösungsdiskussion zurückkehren – Das neue Kärnten putzt sich weder ab noch lehnt es sich zurück, erwartet aber Fairness und gebotenen Respekt für alle Anstrengungen
Landeshauptmann Peter Kaiser wehrt sich heute, Samstag, gegen die anhaltenden, verallgemeinernden Angriffe auf das Bundesland Kärnten in Zusammenhang mit der nun gefundenen Lösung für die Hypo. "Es ist unerträglich, wie einzelne politische Vertreter via Medien auf das Bundesland Kärnten verbal einprügeln. Diese völlig über das Ziel hinausschießenden, verallgemeinernden Angriffe nützen niemanden sondern sollen vielfach nur von eigenen Fehlern ablenken und schaden vor allem allen unseren Bemühungen, Kärnten mit seriöser, anständiger Politik von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien", so Kaiser, der zum wiederholten Mal daran erinnert, dass Kärnten u.a. bei der Verstaatlichung der Hypo bereits 200 Millionen Euro bezahlt hat.

Er, Kaiser, habe immer klar gemacht, gesprächsbereit zu sein, was eine weitere Beteiligung Kärntens an der Rettung der Hypo und damit dem Bewahren Kärntens vor der Pleite betrifft. "Aber jetzt den Zukunftsfonds ins Visier zu nehmen, ohne die Details für den schon längst fälligen Abbau der Bank zu kennen und ohne zu wissen, wie viel Geld für die vorhandenen Assets der Bank zu erzielen und wie hoch der Restschaden wirklich ist, ist unverantwortlich unseriös", macht Kaiser deutlich.

All jenen, die nach wie vor die Bank und damit das Land Kärnten gerne in der Pleite sehen würden, hält Kaiser vor Augen, dass damit u.a. tausende Kärntnerinnen und Kärntner ihren Job verlieren könnten, sämtliche Wirtschafts- und Sozialförderungen eingestellt, die Gesundheitsversorgung privatisiert und die Armut im Land gesteigert werden würde.

Der Landeshauptmann fordert eine Rückkehr zur Sachlichkeit und zu Fairness gegenüber einem Kärnten, das jetzt die saure Suppe auslöffeln müsse, die ihm größenwahnsinnige und moralbefreite Vorgänger eingebrockt haben. "Ich bin bereit und stehe dazu, die Fehler meiner Vorgänger zu bereinigen, verwehre mich aber gegen eine Pauschalverurteilung der Kärntnerinnen und Kärntner", so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Sternig