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Kärnten bekommt Pflegeanwältin

21.03.2014
LH Kaiser, LHStv.in Prettner: Neue Landesregierung schafft wichtige Anlaufstelle für Interessen von pflegebedürftigen Menschen
Eine historische Entscheidung trifft das Kollegium der Kärntner Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmann Peter Kaiser kommenden Dienstag im Rahmen der Regierungssitzung: Die Bestellung einer Pflegeanwaltschaft. Dr. Christine Fercher, die aus insgesamt 20 BewerberInnen als Bestgereihte hervorgegangen ist, soll auf Vorschlag von Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv. Beate Prettner mit 1. Juni 2014 ihre Aufgabe antreten. Bestellt wird die weisungsfreie Pflegeanwältin für die Dauer von fünf Jahren.

„Damit schafft die neue Landesregierung nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für Interessen von Pflegebedürftigen und MitarbeiterInnen im Pflegebereich. Wir beseitigen damit auch ein viel zu lange andauerndes Versäumnis der Vorgänger“, stellt Landeshauptmann Peter Kaiser fest. Bereits 2009 sei der einstimmige Beschluss im Kärntner Landtag zur Einrichtung einer Pflegeanwaltschaft gefasst worden.

Erfreut zeigt sich auch Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner: „Nach der Abschaffung des Pflegeregresses machen wir mit der Bestellung von Christine Fercher Kärnten wieder ein Stück sozialer und gerechter“. Die Besetzung einer Pflegeanwaltschaft sei nicht nur eine gesetzliche sondern auch eine moralische Verpflichtung, so Kaiser und Prettner unisono.

Die Aufgaben der Pflegeanwaltschaft reichen von der Entgegennahme und Bearbeitung von Beschwerden pflegebedürftiger Personen oder deren Vertrauenspersonen über die Unterbringung, Versorgung, Betreuung oder Pflege in Heimen bzw. durch mobile Hauskrankenpflegeeinrichtungen sowie durch Betreuungskräfte nach dem Hausbetreuungsgesetz.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger