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POLITIK

LH Kaiser zu Hypo: Rücksicht auf Mitarbeiter nehmen!

22.03.2014
Politik und Vorstand gefordert, Mitarbeiter über ihre Zukunft zu informieren – Alles tun, damit Causa Hypo nicht auch noch Arbeitslosigkeit vergrößert
In der aktuellen Diskussion um den Abbau der Hypo International mahnt Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Anliegen nicht außen vor zu lassen.„Bei allen technischen Details einer Abwicklung und der Finanzierung des in keinster Weise feststehenden Endschadens sind die Verantwortlichen in Politik und Bank gefordert, entsprechend Rücksicht auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nehmen. Immerhin haben sie sich Jahre und Jahrzehnte für ihren Arbeitgeber engagiert und sind an den katastrophalen Entscheidungen und Auswüchsen nicht schuld“, ergreift Kaiser die Initiative für die Belegschaft der Hypo International.

Ausführliche Mitarbeiterinformation über die weitere Vorgehensweise sowie über die geplante personelle Entwicklung seien eine Frage des Anstandes, der Moral und des Respekts, so der Landeshauptmann. Nach der Methode „Friss Vogel oder stirb“ die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Medien täglich zu verunsichern entspreche keiner verantwortungsbewussten, solidarischen Vorgehensweise.

„Hier geht es nicht um Zahlen, sondern um Menschen, ihre Zukunft und die ihrer Familien. Deswegen sind parallel zu den Weichen für den Abbau auch die Weichen für notwendige Sozialpläne und Sozialmaßnahmen zu stellen. Auch wenn abzusehen ist, dass von der Hypo Int. letztlich nicht viel übrig bleiben wird, selbst wenn der Abbau zehn Jahre oder länger dauert, so ist jedenfalls alles zu unternehmen, um den hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jede Unterstützung für mögliche Übernahmen durch zukünftig neue Arbeitgeber zukommen zu lassen“, so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner