News

LOKAL

LH Kaiser gratulierte einstigem Gold-Adler Karl Schnabl

23.03.2014
Ein Mensch und Freund mit sportlichen, medizinischen und künstlerischen Begabungen
Karl Schnabl, der 1976 als erster Österreicher bei Olympischen Spielen im Skispringen Gold holte, leitet seit 20 Jahren das Institut für Sportmedizin des Landes. Er ist „der Adler“ unter den Sportärzten. Karl Schnabl, geboren am 8. 3. 1954, ist in Achomitz aufgewachsen und dort begann er auch mit dem Skispringen. Baldur Preiml holte ihn ins Skigymnasium Stams. 1975 holte Schnabl Bronze bei der WM, 1976 Gold und Bronze bei Olympia und den WM-Titel.

Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser fand sich am Samstagabend bei der großen Geburtstagsparty von Karl Schnabl in seinem Heimatort Achomitz ein und gratulierte ihm seitens des Landes und als Freund zum Sechziger. Kaiser überreichte ihm eine Torte und auf Wunsch des Jubilars eine Spende für die Nachwuchsarbeit des SV Achomitz. Höchste Landesauszeichnungen hatte Schnabl bereits erhalten.

Der Landeshauptmann dankte Schnabl und hob seine vielseitigen Qualitäten und Begabungen hervor. Er brachte es auf die Kurzformel eines Triple-„E“. Damit bezeichnete Kaiser das Expressiv-Künstlerische, da Schnabl auch gerne malt, weiters das Explosiv-Sportliche – Schnabl war gleichsam explosiv am Schanzentisch – und das Expansiv-Medizinische als Leiter der Sportmedizin Kärnten. Schnabl ist ein überaus vielseitige Talent voll Bescheidenheit, so Kaiser.

1978 hörte Schabl als Skispringer auf, studierte Medizin und wählte das Spezialgebiet Sportmedizin. Seit 1994 leitet er das von ihm gegründete Institut für Sportmedizin des Landes Kärnten.
Das Skispringen hatten ihm die Wiegeles in die Wiege gelegt. 1954 gründeten sie den SV Achomitz/SD Zahomc. Das Skispringen habe Baldur Preiml "revolutioniert". "Das österreichische Springerwunder nannte man, was dem Baldi 1974/75 mit uns gelungen ist", sagt Schnabl, der dann Geschichte schreiben sollte: mit seinem Olympiasieg 1976 - dem ersten eines Österreichers. Bronze hatte er auf der Normalschanze geholt. 1994 war die Zeit reif für die Gründung des von Karl Schnabl konzipierten Instituts für Sportmedizin (ISMK). Nach der Objektivierung wurde er zu dessen Chef bestellt. "Leistungsdiagnostik, die in Kärnten gefehlt hatte, ist unsere Domäne", erklärt er. Jetzt bemühe man sich gemeinsam, für das Institut für Sportmedizin des Landes Kärnten die Akkreditierung zu einem Olympiazentrum zu erlangen.

Unter den vielen Gratulanten und Gästen befanden sich ehemalige Sportgrößen und deren Betreuer, wie Toni Innauer, Andreas Goldberger, Ernst Vettori, Thomas Morgenstern, Baldur Preiml, Heinz Kuttin, Reinhold Bachler, Franc Wiegele, Falko Weißpflog, Peter Elster, Sigi Bergman, Bgm. Florian Tschinderle, u.v.m.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: Kuess