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POLITIK

GENIALe Kärntner Betriebe ausgezeichnet

26.03.2014
LHStv.in Prettner: Positives Miteinander der Generationen am Arbeitsplatz im Fokus
Das Kärntner Landesprojekt „GENIAL – Generationen im Arbeitsleben“ hat sich seit dem Jahr 2009 das Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit der Generationen im Arbeitsleben positiv zu beeinflussen. Durch gezielte Maßnahmen soll die Zusammenarbeit von Jung und Alt in Betrieben gefördert werden, um so einerseits die Produktivität am Arbeitsplatz und andererseits die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern. Gestern, Dienstag, wurden im Rahmen einer Plattformveranstaltung fünf teilnehmende Betriebe von Kärntens Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner für ihre vorbildlichen Bemühungen im Sinne des Generationenprojektes ausgezeichnet: Wasserverband Millstätter See, Firma Sto, Firma Philips, Diakonie de la Tour und Stadt Villach.

„Als Sozialreferentin macht es mich stolz, dass wir bereits 38 heimische Betriebe als aktive Teilnehmer im GENIAL-Netzwerk haben, die sich dem positiven Miteinander der Generationen am Arbeitsplatz verschrieben haben. Gerade in Anbetracht der demographischen Entwicklung können Projekte wie GENIAL nicht hoch genug geschätzt werden. Denn es gilt nicht nur, die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, sondern auch das Know-how der älteren Beschäftigten auch nach deren Ausscheiden aus der Arbeitswelt im Betrieb halten zu können“, gratulierte Prettner den fünf ausgezeichneten Betrieben.

Das Projekt GENIAL unterstützt Unternehmen beim Veränderungsprozess im Hinblick auf Herausforderungen des demografischen Wandels. Im Rahmen des Projektes finden gezielte Workshops und Schulungen statt, die sich maßgeschneidert an einer Ist-Standanalyse des Betriebes orientieren. Wesentliche Faktoren sind die Altersstrukturanalyse, die Arbeitszufriedenheit oder auch die Evaluierung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Auf Basis der erhobenen Daten werden die jeweils zu setzenden Maßnahmen stetig erweitert und den Bedürfnissen angepasst. Nach zwei Jahren der Umsetzung erfolgt eine Evaluierung der Wirksamkeit.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner/Lobitzer