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Gerhard Unterluggauer ist Kärntens Eishockey-Superstar

26.03.2014
Sportreferent LH Kaiser und LHStv.in Schaunig gratulierten VSV-Verteidiger - Ehrung im Spiegelsaal ist große Referenz
Gestern war er noch Spieler des Abends im zweiten EBEL-Semifinalspiel zwischen VSV und Bozen. Heute, Mittwoch, wurde VSV-Kapitän und Verteidiger Gerhard „Luggi“ Unterluggauer im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung als Kärntner Eishockey-Superstar der Saison 2013/2014 von Sportreferent LH Peter Kaiser und ORF-Kärnten Landesdirektorin Karin Bernhard geehrt.

Landeshauptmann Kaiser erinnerte daran, dass die Superstar-Ehrung nun wieder dort stattfinde wo sie vor 33 Jahren begann, nämlich im Spiegelsaal, wo man besondere Personen würdige. Gleichzeitig stellte er fest, dass die anwesenden Krawattenträger durchwegs blau-weise Krawatten tragen würden. „Das ist eine Referenz für Unterluggauer. Er hat dieses wichtige Voting klar gewonnen und möge uns erhalten bleiben, denn solche ehrlichen und schussgewaltigen Spielertypen brauchen wir. Ich überreiche heute den Landeshauptmannpokal und hoffe, dass auch der Meisterpokal folgt“, gratulierte er dem VSV-Verteidiger.

Der Sportreferent teilte auch mit, dass seitens des Landes in den nächsten Jahren alles für die Eishockey-Infrastruktur im Land getan werde, man sich jedoch angesichts der Sparziele keine Wunderdinge erwarten dürfe. „Letztere erwarte ich mir noch im Eishockeysemifinale, denn die Hoffnung auf das Finale lebt weiter“, so Kaiser.

ORF-Landesdirektorin Bernhard gab bekannt, dass trotz des ORF-Sparauftrages dass Kärntner Eishockeymagazin bestehen bleibe. „Eishockey ist in Kärnten Religion, unsere Eishockeymagazin-Reporter bringen viel Herzblut in die Sendung und gehen auch beim Voting mit der Zeit“, sagte Bernhard. Mittels Telefonanrufen und Online-Voting konnten heuer die Fans ihren Eishockeyliebling wählen. Der 37-jährige VSV-Routinier setzte sich bei der 33. Superstar Wahl in einem spannenden Finale mit 76 zu 24 Prozent der Stimmen gegen KAC-Verteidiger Mike Siklenka durch.

Für Unterluggauer, er trat die Nachfolge von KAC-Spieler Martin Schumnig an, der den Titel in den vergangenen drei Saisonen gewinnen konnte, ist die Wahl eine große Ehre. Angesprochen auf den EBEL-Finaleinzug glaubt der Rekordnationalteamspieler, dass Bozen noch zu knacken sei. „Für uns heißt es nur mehr, friss oder stirb. Bozen wird auch einmal müde werden“, lautete seine Antwort. Sorgen bereitet ihm der künftige Platz für den LH-Pokal, da beide Söhne ihn gerne in ihren Zimmern hätten.

Für Unterluggauer, er schaffte mit dem VSV zwei Meistertitel, nahm an drei olympischen Eishockeyturnieren und 17 Weltmeisterschaften teil, gab es zudem ein Trachtengewand der Firma Strohmaier und ein Bild des Malers Bernd Svetnik.

An der Ehrung nahmen LHStv.in Gaby Schaunig, Landesportdirektor Reinhard Tellian, ORF-Chefredakteur Bernhard Bieche und das gesamte VSV-Präsidium teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press