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Kärntens Wegebauer geht neue Wege

28.03.2014
LR Waldner verabschiedete DI Franz Kienleitner, Unterabteilungsleiter der Agrartechnik, in den Ruhestand
Über 1.700 Kilometer ländliches Wegenetz gebaut, vieles davon auch schon wieder saniert – das ist die Bilanz von DI Franz Kienleitner, Unterabteilungsleiter Agrartechnik im Kompetenzzentrum Landwirtschaft der Landesregierung. Dieser Tage verabschiedete Agrarlandesrat Wolfang Waldner nun Kienleitner in den Ruhestand.

„35 Jahre lang hat Franz Kienleitner den ländlichen Wegebau in Kärnten federführend mitgestaltet. Die Budgetsituation in Verbindung mit dem Zustand der 8.600 Kilometer ländliches Wegenetz hat es ihm auf keinen Fall leicht gemacht“, sagte Waldner. Im Jahr 2003 wurde Kienleitner Leiter der Unterabteilung Agrartechnik. „Es gibt kein Wegebau-Projekt in Kärnten, über das Franz Kienleitner nicht bis ins Detail Bescheid gewusst hat. Es geht soweit, dass er sogar die Mitglieder der Weg-Gemeinschaften kennt“, so Waldner. Vor allem höchste fachliche Kompetenz zeichnete Kienleitner aus. Waldner ist sich sicher, dass es in Kärnten keinen weiteren Experten gebe, der über dieses Wissen um die Erschließung des ländlichen Raumes verfügt.

„Die Arbeit rund um das ländliche Wegenetz war für Kienleitner nicht nur eine Arbeit, sondern eine Leidenschaft. Die Fertigstellung jedes Bauvorhabens war mit einem Datum fixiert und das wurde auch eingehalten“, so Waldner.

In jungen Jahren hat Kienleitner in den Ausschüssen der Forschungsgesellschaft für Straßen, Schiene, Verkehr maßgeblich an der österreichischen Entwicklung der ländlichen Straßen und Wege mitgearbeitet. In der Agrartechnik folgt Kienleitner nun DI Peter Hebein nach.

Das ländliche Wegenetz umfasst alle befahrbaren Wege außerhalb geschlossener Ortschaften und Städte. Nicht dazu zählen Gemeinde-, Maut- und Forststraßen, Almwege oder innerbetriebliche Erschließungsstraßen. Das Straßennetz in Kärnten umfasst in Summe 11.520 Kilometer. Derzeit liegen rund 1.200 Förderansuchen in der Agrartechnik auf mit einem Investitionsbedarf von rund 200 Millionen. Euro „Für 2014 können wir erstmals wieder mehr Budget, nämlich über 9 Millionen. Euro für den Wegebau verwenden“, betonte Waldner.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Waldner