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POLITIK

Start für Kooperation von KABEG und AUVA

01.04.2014
LHStv.in Prettner: Versorgungsqualität für Patienten und betriebswirtschaftliche Aspekte sollen optimiert werden
Zur Optimierung der Versorgungsqualität für Patienten im Raum Klagenfurt bei gleichzeitiger Optimierung der betriebswirtschaftlichen Aspekte der Führung des Klinikums Klagenfurt und des Unfallkrankenhauses Klagenfurt beabsichtigen die Vertragspartner KABEG und AUVA eine enge Kooperation. Gestern, Montag, erfolgte in Wien im Beisein von Gesundheits- und Krankenanstaltenreferentin LHStv.in Beate Prettner und KABEG-Vorstand Arnold Gabriel der offizielle Start, bei dem weitere Details und die strategische Planung der Prozessabläufe geklärt werden konnten.

Mittelfristig wird eine räumliche Zusammenführung des UKH Klagenfurt und des Klinikums Klagenfurt am Gelände des Klinikums Klagenfurt unter Wahrung der derzeitigen Rechtsträgerschaft beider Krankenanstalten angestrebt. Während das UKH Klagenfurt auf die unfallchirurgische Versorgung fokussiert arbeitet, stellt das Klinikum Klagenfurt die orthopädische Versorgung sowie jene der Intensivpatienten sicher. Die Investitionskosten für die neue Infrastruktur werden zur Gänze seitens der AUVA getragen.

„Die Arbeitsplatzgarantie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt von der Kooperationsvereinbarung unberührt und hat selbstverständlich auch weiterhin Gültigkeit. Auch keinerlei Schlechterstellungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffend die derzeitigen Verträge müssen befürchtet werden, da dort wo Personalverschiebungen notwendig werden sollten, diese durch Arbeitskräfteüberlassungen stattfinden werden“, betont Prettner. Für die Aufnahme des Vollbetriebs der zusammengeführten Krankenanstalten benennt Gabriel einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Jahren. „Die Entwicklung der Kooperation erfolgt in einem paritätischem Projektteam, in dessen Lenkungsausschuss Land Kärnten, AUVA, KABEG und der Kärntner Gesundheitsfonds vertreten sind“, so Gabriel.

„Die AUVA begrüßt die derzeitige Gesprächssituation. Wir sind überzeugt davon, mit dem Land Kärnten eine für die Versicherten und Patienten optimale Lösung anbieten zu können. Darüber hinaus stellt die in Planung befindliche Kooperation ein Best-Practice-Model im Rahmen der Gesundheitsreform dar“, sagt AUVA-Obfrau Renate Römer.

Noch im April soll es eine weitere Kick-Off Veranstaltung für die jeweiligen Projektteams geben, die an der Umsetzung der Kooperation arbeiten werden. „Erste Zwischenergebnisse werden Ende des ersten Halbjahres 2014 erwartet“, gibt Prettner einen Ausblick auf den weiteren Fahrplan.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm