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EU-Wahl 2014: Land informiert auf neuer viersprachiger EU-Homepage

01.04.2014
EU-Referent LH Kaiser: Europäische Union ist besser als ihr Ruf- EU-Wahl stärkt Demokratie - EU bringt auch viele Vorteile für Kärnten
Das Land Kärnten bietet auf seiner Homepage www.ktn.gv.at einen neuen EU-Schwerpunkt an. „Sie informiert über die Europa-Wahl 2014 im Mai, über Kärnten in der EU und über die ‚EU Allgemein“, teilte heute, Dienstag, EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser mit. Mit der von ihm, Kaiser, in Auftrag gegebenen und vom Pressedienst des Landes umgesetzten neuen Homepage, will Kaiser eine Maßnahme setzen, um die Bevölkerung allgemein über die EU, ihre Bedeutung, ihre Funktionen und Aufgaben zu informieren. Gerade angesichts der Wahl des europäischen Parlamentes am 25. Mai sei es wichtig, Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten.

„Die EU-Wahl Ende Mai bietet die große Chance, ein demokratischeres Europa zu finden. Es geht darum, jeder und jedem Einzelnen bewusst zu machen, dass jede Stimme zählt und darüber entscheidet, in welchem Europa wir künftig leben werden“, betonte der Landeshauptmann. Gerade angesichts der Unruhen und Zusammenstöße, wie beispielsweise in der Ukraine, werde der Ursprungsgedanke der Europäischen Union deutlich vor Augen geführt. „Europa ist das größte und wichtigste Friedensprojekt. Ja, es gibt vieles zu verbessern, gleichzeitig steht auch fest, dass es keine Alternative zu einem gemeinsamen Europa gibt – schon gar nicht aus Kärntner Sicht“, betonte Kaiser.

Denn Kärnten hat seit dem Beitritt Österreichs von der EU profitiert und gewinnt auch weiterhin mit der EU. „Über 2 Milliarden Euro sind seit 1995 nach Kärnten geflossen. Wir waren und sind Nettoempfänger und werden das auch in dieser Förderperiode bis 2020 bleiben. Das Geld wird künftig nach Schwerpunkten, dazu zählen Innovation, Forschung, Entwicklung, Bildung und natürlich die Wirtschaft verteilt“, erklärt Kaiser. Der Landeshauptmann verwies zudem auf die Euregio „Senza Confini“ und die „Alpen Adria Allianz“. „Die Zukunft Europa liegt auch in den Regionen und ermöglicht uns künftig eine neue, dynamische und flexible Zusammenarbeit in vielen Bereichen“.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger