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Ausweitung der Bemautung ist in Kärnten kein Thema

04.04.2014
LR Köfer: Bei Konferenz wurde nur eine Bundesländer-übergreifende Arbeitsgruppe zur Evaluierung installiert
Nach Aufkommen der Diskussion rund um eine mögliche Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundes- und Landesstraßen stellt Kärntens Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer mit Nachdruck klar, dass derzeit eine generelle Bemautung seitens Kärntens kein Thema ist. „Wir haben in der Verkehrsreferentenkonferenz Mitte dieser Woche einzig beschlossen, dass die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Salzburg eine Arbeitsgruppe installieren, die mögliche finanzielle Einnahmequellen evaluieren sollen. Dass es sich dabei um eine generelle Ausweitung der Lkw-Maut handelt, ist so nicht definiert worden“, so Landesrat Köfer.

Außerdem stehe fest, dass Gemeindestraßen klar frei von jeglicher Bemautung bleiben müssen. Die für Köfer einzig überlegenswerte Option wäre, dass auf bekannten Kärntner Ausweichrouten Maut-Gelder eingenommen werden könnten, um Maut-Flüchtlingen einen Riegel vorzuschieben und den Transitverkehr fernab von Autobahnen zu verhindern. Kärnten sei hier beispielsweise auf der B 70 zwischen Völkermarkt und Klagenfurt sowie auf der B 100 zwischen Villach und Spittal betroffen. „Nur so könnte der Maut-Flüchtlings-Transitverkehr wieder auf die Autobahnen gezwungen werden“, stellt Landesrat Köfer klar.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Brunner