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Regierungssitzung 3 – Positive Signale für den Kärntner Arbeitsmarkt

08.04.2014
LH Kaiser: Investive Impulse durch Schulbau- und Regionalfonds – Italienische Betriebsansiedlung bringt 20 Arbeitsplätze in Hermagor – Resolution zu öffentlicher Hypo-Diskussion
Positive Signale für den Kärntner Arbeitsmarkt, speziell für die Bauwirtschaft, gehen von mehreren Beschlüssen der Regierungssitzung heute, Dienstag, aus. Das meinte Landeshauptmann Peter Kaiser im gemeinsamen Pressefoyer mit den Landesräten Wolfgang Waldner und Rolf Holub. So wird u.a. die Ansiedlung der italienischen Firma HP GmbH i.G. in Hermagor mit 494.000 Euro an KWF-Förderungen unterstützt, rund sechs Mio. Euro werden insgesamt investiert und 20 Arbeitsplätze sollen entstehen. Investive Impulse sollen der Kärntner Schulbau- und der Kärntner Regionalfonds auslösen, deren Rechnungsabschlüsse und Tätigkeitsberichte für 2013 sowie ersten Nachtragsvoranschläge für 2014 von der Regierung genehmigt wurden. Zur Hypo Alpe Adria Bank International wurde eine Resolution an den Bund einstimmig verabschiedet, in der für mehr konstruktive Sachlichkeit und ein Zurückfahren des „Konfliktes der Worte“ in der öffentlichen Diskussion appelliert wird. Kärnten unterstreiche mit der Resolution abermals seine Gesprächsbereitschaft, so Kaiser.

Der Landeshauptmann konnte auf brandneue, erfreuliche Zahlen aus dem statistischen Monatsbericht über Kärntens Bauwirtschaft verweisen. So gebe es in diesem Bereich im März 2014 um 23,4 Prozent weniger Arbeitslose als im März 2013. Gleichzeitig seien beim AMS 307 offene Stellen aus dem Bauwesen angeboten worden. Positive Auswirkungen auf die Auftragslage des Baugewerbes erwartet sich Kaiser durch die 19 Mio. Euro, die heuer über den Schulbaufonds investiv wirksam werden sollen. Noch dazu würden 3,8 Mio. Euro kommen, die der Bund in Kärnten in die bauliche Infrastruktur für ganztägige Schulformen fließen lasse. Die Mittel aus dem Regionalfonds sollen, nachdem der Bereich Kanalbau größtenteils abgeschlossen sei, schwerpunktmäßig in die Revitalisierung von Ortszentren und Ortskernen gehen. Dies entspreche auch der neuen Kärntner Raumordnungspolitik, so Kaiser.

Viel Positives erwarte er sich auch durch die neuen Spielregeln bei öffentlichen Aufträgen, über die Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig in der Sitzung berichtete. Hier gehe man weg vom Billigst- zum Bestbieterprinzip. 15 statt bisher acht Prozent der Ausschreibungskriterien sollen sozialpolitische oder ökologische Aspekte berücksichtigen. „Wo wir selber lenken und steuern können, können wir viel für die regionale Wirtschaft bewirken“, betonte der Landeshauptmann.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm